Innenstadtgemeinden Jülich und Gemeinde Broich feiern gemeinsam

St. Philippus und Jakobus in Broich federführend : „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“

Die Jülicher Innenstadtgemeinden sowie die Gemeinde Broich haben wieder gemeinsam das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ gefeiert. Dieses Jahr war die Gemeinde St. Philippus und Jakobus in Broich federführend in der Ausrichtung.

Am Vorabend traf Propst Wolff wegen der unsicheren Witterungsprognose schweren Herzens die Entscheidung, den Gottesdienst nicht unter freiem Himmel hinter der Kirche zu feiern, sondern in der Broicher Bürgerhalle. Dort hatten fleißige Hände alles vorbereitet für die feierliche Eucharistiefeier mit Propst Wolff und Pfr. Cülter, Kommunionkindern, den Schützen aus Broich, Lich-Steinstraß, Rochus, den Armbrustschützen und Gläubigen aus dem ganzen Seelsorgebereich, musikalisch begleitet von einer Bläsergruppe unter der Leitung von Christoph Schiffer. Da das Wetter es erlaubte, zog die Prozession in einer Kurzform durch einen Teil des festlich geschmückten Ortes, machte auch nur an einem Altar Station und schloss mit dem Schlusssegen wieder in der Bürgerhalle.

Für die altehrwürdige St.-Antonii- und St.-Sebastiani-Armbrust-Schützenbruderschaft zu Jülich ist dieser Tag der Höhepunkt des Schützenjahres. Die Mitglieder der Bruderschaft, allein kenntlich an der kleinen gelb-schwarzen Schleife am Revers, begleiten traditionell Christus in der Monstranz flankierend durch die Straßen.

Nach dem Schlusssegen zog es die Schützen dann an ihre Schießstände. Auch die Armbrustschützen ermitteln jedes Jahr an Fronleichnam in ehrlichem und fairem Wettkampf ihren König indem sie dreimal auf eine Scheibe schießen.

Dieses Jahr gewann Jan Keller die Königswürde mit 24 von 30 Ringen, den Kampf um die Plätze entschied Klaus Schröder für sich im Stechen vor Detlev Ernstes. Insgesamt waren 21 Schützenbrüder zum Schießen gekommen.

Nach dem Schießen begaben sich alle zu den bereits versammelten Schützenschwestern und -witwen zu Kaffee und Kuchen. Dann wurde der neue König proklamiert und geehrt, und man feierte in fröhlicher Runde weiter bis in den späten Abend hinein.

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