Indener Schulausschuss tagt : Unterricht an der GGS Inden für zwei Jahre in Containern

Indener Schulausschuss tagt : Unterricht an der GGS Inden für zwei Jahre in Containern

Kaum waren die Sommerferien beendet, da tagte der Indener Schulausschuss. Auf der Agenda stand insbesondere der Anbau der GGS Inden, wo für die Zwischenzeit doppelstöckige Klassencontainer aufgestellt worden sind.

Zum Schulanbau und dem Stand des Verfahrens trug im Ausschuss die Indener Architektin Dagmar Leonards vor. Der geplante Baukörper besteht aus vier Unterrichtsräumen plus Nebenräumen, womit die Grundschule ausreichend Platz zum Expandieren erhält. Zwischenzeitlich, so Leonards, sei die Baugenehmigung beim Kreis Düren beantragt worden, auch die Statik sei berechnet und werde derzeit geprüft. Wenn die Genehmigung zügig vorliegt, würde die Gemeinde gerne Ende Oktober mit dem ersten Spatenstich das Vorhaben beginnen. Als Bauzeit hat die Architektin rund 18 Monate veranschlagt.

Das bedeutet, dass die zweistöckigen Klassencontainer, die zwei Unterrichtsräume beherbergen und in den Ferien aufgebaut wurden, insgesamt rund zwei Jahre den Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule im Umsiedlungsstandort zieren werden.

Dass in den Containern nicht allein unterrichtet wird, berichtete Schulleiter Jens Neumann. So ist dort auch die OGS untergebracht, die in Inden/Altdorf 62 Schülerinnen und Schüler betreut. In Lucherberg besuchen 39 Kinder die OGS. Auf Nachfrage aus dem Ausschuss berichtete Neumann, dass Mittagsbetreuung in Inden/Altdorf für 50 Schülerinnen und Schüler angeboten wird, in Lucherberg sind es 15. Da in Inden/Altdorf momentan eine Betreuungskraft fehlt, arbeiteten die übrigen „sehr an der Grenze“, berichtete der Schulleiter. „Man merkt, dass es mehr Kinder sind“, gab Jens Neumann die Eindrücke der ersten Tage wider. In Lucherberg gehe es demgegenüber beschaulicher zu.

(ahw)
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