Brandschutz einmal anders : Diese „Gaffer“ sind bei der Feuerwehr willkommen

St. Florian, der Schutzpatron der Feuerwehrleute, hatte bei Petrus wohl ein gutes Wort eingelegt, denn das Feuerwehrfest der Löschgruppe Inden/Altdorf der Freiwilligen Feuerwehr Inden erfolgte bei bestem Wetter.

Ab 12 Uhr waren die Tore der Fahrzeughalle geöffnet, um den Besuchern Einblicke in die Themen Brandschutz und Feuerwehr zu geben. Neben einer kommentierten Vorführung der Rettung einer Person aus einem verunfallten Auto boten die Wehrleute den großen und kleinen Besuchern spannende Vorführungen, zumeist mit Rauch und Feuer.

Zudem standen für Kinder ein Riesensandkasten, ein Pool und eine Feuerwehrhüpfburg bereit, um einen kurzweiligen Tag zu ermöglichen. Norman Abels, Vorsitzender des Fördervereins, zeigte sich überwältigt vom Interesse, besonders an der Vorführung zum Thema Verkehrsunfall: „Der Besuch des Feuerwehrfestes im Allgemeinen, aber auch das Interesse an unserer, zum Glück nicht alltäglichen Arbeit, zeigt die Wertschätzung, die wir in der Bevölkerung der Gemeinde genießen.“ Er selbst war bei der Vorführung im Angriffstrupp – also an vorderster Front – tätig und sah sich etlichen gespannten Gesichtern der Gäste gegenüber.

„Das ist schon etwas anderes als im Realeinsatz, auch wenn dort der Stress eine ganz andere Rolle spielt“, kommentierte er die vielen Zuschauer, die ihm viel lieber seien als Gaffer an Einsatzstellen.

Den offiziellen Rahmen haben auch Jugendfeuerwehr und Bäckerei Weisweiler zur Übergabe der Einnahmen aus der Aktion „Floriansbrot“ genutzt. Mit der Aktion hat die Bäckerei über 200 Euro Spenden für die Jugendfeuerwehr eingenommen, die am Feuerwehrfest unter Applaus der Besucher übergeben wurden.

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