Ausstellung: Asylkreis Inden startet Fotografieprojekt

Ausstellung : Asylkreis Inden startet Fotografieprojekt

„Erstmals haben wir eine solche Veranstaltung in der Anziehbar, unserem Treffpunkt“, sagte Reiner Lövenich glücklich. Er und Karoline Pinkert sind die Ansprechpartner des Asylkreises Inden.

Unter der Leitung der Dürener Künstlerinnen Büsra Celik und Berrin Penek und in Zusammenarbeit mit Indener Flüchtlingen ist ein Fotografieprojekt entstanden. „Leben in der Heimat und das jetzige Leben in Deutschland“, lautet der Titel der Ausstellung.

„Wir haben sehr interessante Details aus den Leben der geflohenen Menschen erfahren. Darunter waren traurige, aber auch sehr schöne Erinnerungen, die in den Gesprächen aufgekommen sind“, berichtet Penek. Die Werke sind Collagen, meist aus Fotos der alten und neuen Heimat. „Teilweise gibt es aber auch keine Fotos aus der ursprünglichen Heimat“, erklärt Celik. Aus Angst oder weil die Flüchtlinge einfach keine Bilder mehr haben.

Während die zubereiteten Speisen und Getränke an die alte Heimat erinnerten, tauschten sich die Flüchtlinge mit den Besuchern der Ausstellung in der Sprache ihrer neuen Heimat aus.

(kte)
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