Inden: Inden verleiht Bürgerpreis 2014 für ehrenamtliches Engagement

Inden: Inden verleiht Bürgerpreis 2014 für ehrenamtliches Engagement

Verdienste um das Gemeinwesen: Turnusgemäß verleiht die Gemeinde Inden alle zwei Jahre ihren Bürgerpreis für ehrenamtliches Engagement, doch diesmal war es eine vierjährige Pause, bevor Bürgermeister Ulrich Schuster eine Fülle von Ehrenurkunden und Blumen überreichte.

Zum Auftakt bat er Manfred Wolff, Hans Bongartz und Baltasar Heiliger vom Dorfgemeinschaftsverein Schophoven nach vorn, die sich insbesondere bei der energetischen Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses nützlich und damit auch verdient gemacht haben.

Ein besonderer Fall ist die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Inden. Die Leistungen der Wehrleute werden regelmäßig bei Jahreshauptversammlungen durch Beförderungen und andere Ehrungen gewürdigt. Dass die Löschgruppen nicht nur aktiv werden, wenn die Sirene ruft, wollte der Bürgermeister mit der Verleihung des Bürgerpreises 2014 betonen und gleichzeitig der Feuerwehr Gesichter aus der Gemeinde geben.

Mit Rene Böken (Lucherberg), Corinna Bäcker (Jugendwartin), Nick Zens (Lamersdorf), Heinz Jungherz (Inden/Altdorf), Wilhelm Odenthal (Schophoven), Marcel Sprünker (Frenz, Jugendfeuerwehr) und Rudi Pfennings (Alters- und Ehrenabteilung) waren nicht nur alle Löschgruppen vertreten, sondern auch alle Wirkungsbereiche der Wehr einschließlich der Mittelsmänner zum Dorf und sprichwörtlichen „Mädchen für alles“.

Weit über die Gemeindegrenzen hinaus hat sich ein „Arbeitsteam“ engagiert, das 1998 nach dem Abriss der Indener Kirche rund 1000 Kilometer entfernt in Polen den Wiederaufbau einer Feldkirche bis 2004 bewerkstelligt hat. Für die beiden inzwischen verstorbenen Initiatoren Leo und Cäcilia Erkens, die postum geehrt wurden, nahm Enkel Thomas Weisweiler die Ehrenurkunden entgegen. Weite Wege und schwere Arbeit nahmen zudem Arnold und Michael Heinrichs sowie Alois Krause und Peter-Josef Freialdenhoven auf sich, die überdies die Ausstattung des Gotteshauses ergänzten.

Die zahlenmäßig größte Gruppe stellte das Jugendheim „Quo Vadis“ aus Lucherberg, das zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Rathaus entsandt hatte, die sich teilweise seit mehr als 20 Jahren um die gemeindliche Kinder- und Jugendarbeit kümmern: Angelika Pniewski, Kirsten Hofmann, Manfred Schmitz, Jens Brief, Martin Urban, Michael Böhnisch, Marion Dahmen, Tim Hofmann, Jan Heinrichs, Michele Henschenmacher, Jennifer Klinkenberg, Marlon Rheinberg, Jan Müller und Emra Sadrija.

Alle Ehrenamtler, die Sozialpädagogin Mike Bauer-Schmidt voller Witz vorstellte, haben übrigens mehrere Schulungen als Gruppenleiter absolviert. Am Ende wurde mit Vera Kastenholz von Borussia Inden der Prototyp einer engagierten Mutter ausgezeichnet, die Kinder für den Sport begeistert. Die Feierstunde umrahmte Saxophonist Andreas Pfrogner.

(ahw)
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