Inden: Indemann wird fast eine Million Euro billiger

Inden : Indemann wird fast eine Million Euro billiger

Der „Große Indemann” ist ein Dauerbrenner in der Indener Politik. Doch nach der jüngsten Bauausschusssitzung waren die Mitglieder ziemlich überrascht.

Das Ergebnis der zweiten Ausschreibung des 6,5-Millionen-Projektes war nach Angaben von Bürgermeister Ulrich Schuster so gut, dass auf der Goltsteinkuppe bis zum Jahresende nicht nur der stählerne Koloss in die Höhe wächst. Der Verwaltungschef nannte zwar keine genauen Summen, aber der Aussichtsturm wird wohl so günstig, dass in diesem Jahr auch noch ein Gastronomie- und Ausstellungskomplex realisiert werden kann.

Nach unbestätigten Informationen unserer Zeitung belaufen sich die Einsparungen durch die veränderte Ausführung und gefallene Stahlpreise auf nicht ganz eine Million Euro. Dafür ist unter Umständen sogar mehr drin als das ebenerdige Restaurant.

Wie berichtet, sind auf dem Plateau und den Hängen der früheren Abraumhalde auch Freizeiteinrichtungen wie eine Nordic-Walking-Station, ein Beachvolleyball-Feld, neue Wege und Schilder sowie ein großer Spielplatz mit Braunkohlebaggern im Kleinformat vorgesehen. Was alles in diesem Jahr kurzfristig realisiert werden kann, bleibt abzuwarten. Priorität hat sicher der Neubau einer Restauration.

Der Bauzeitenplan Indemann sieht aktuell eine Übergabe des Kolosses am 1. Juli vor. Von Mitte Februar bis Anfang März wird das Fundament gelegt. Das Tragegerüst soll bis Ende April fertig sein. Die von den Grünen beantragte Bürgerinformation soll nach Karneval erfolgen, so Schuster.

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