Linnich: In Linnich geht es jetzt langsam voran

Linnich : In Linnich geht es jetzt langsam voran

Rückschläge und positive Signale begleiten die jüngsten Entwicklungen bei der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes und der Integrativen Kultur- und Begegnungsstätte, über die Marion Schunck-Zenker am Donnerstag den Linnicher Stadtrat informierte.

Vorweg schickte die Bürgermeisterin eine Hiobsbotschaft, denn der Kandidat für die Leitungsstelle für den Fachbereich Bauen, der im Rathaus neu konstituiert wird, kommt nicht nach Linnich. „Dadurch haben wir viel Zeit verloren“, bedauerte Schuck-Zenker den Rückzieher von der Stelle, die erst im November öffentlich ausgeschrieben worden war. Die Stelle müsse nun erneut ausgeschrieben und ein geeigneter Kandidat gefunden werden, zumal die Bauabteilung momentan Dreh- und Angelpunkt städtischen Handelns ist.

Positiv fällt dagegen ins Gewicht, dass der Antrag der Stadt auf Verlängerung des Zeitraums für den Bau der Begegnungsstätte von der Bezirksregierung positiv beschieden worden ist, so dass sich die Verzögerungen nicht negativ auf die Zuschüsse auswirken werden. Die identifizierten Einsparpotenziale würden derzeit eingearbeitet, berichtete die Bürgermeisterin weiter. Eine erneute Ausschreibung der Baumaßnahme erfolge im April.

Bei der Baustelle Rurstraße sei als nächstes die Umschaltung von Gas, Wasser und Strom vorgesehen, danach werde mit den Pflasterarbeiten begonnen.

In Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft seien eine Osteraktion rund um die Baustelle sowie ein Baustellenfest am 4. und 5. Mai geplant. Zudem seien inzwischen Banner an allen Eingängen zur Linnicher Innenstadt aufgehängt worden, die darauf hinweisen, dass die Geschäfte in der Innenstadt weiterhin für ihre Kunden zugänglich sind.

Aus aktuellem Anlass, den die ausführende Baufirma jüngst angeschnitten hatte, wies die Bürgermeisterin auf das Verbot hin, abgesperrte Baustellenareale zu betreten. Diese Verbote seien eine wichtige Maßnahmen zur Sicherheit an der Baustelle. Am Place de Lesquin werden derzeit die laufenden Planungen, die beispielsweise die Kanäle betreffen, vervollständigt und abgeschlossen.

Vorgelegt worden ist zwischenzeitlich auch die Planung für den Neubau der Mühlenteichbrücke in Höhe des Glasmalerei-Museums, die kommenden Dienstag im Bau- und Liegenschaftsausschuss vorgestellt wird. Die im Haushalt veranschlagten 320.000 Euro werden nach Worten von Kämmer Hans-Josef Corsten wohl ausreichen. Deren vorzeitige Bereitstellung verabschiedete der Stadtrat einstimmig.

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