In Aldenhoven den Haushalt für 2019 eingebracht

Aldenhovens Etat für 2019 eingebracht : Das hohe Steuerniveau bleibt stabil

Aldenhovens Bürgermeister Ralf Claßen hat auf der jüngsten Ratssitzung den Haushalt 2019 eingebracht, der ein Volumen von gut 36,3 Millionen Euro umfasst.

Das Ergebnis sei eine „schwarze Null“ ohne Anpassung der Hebesätze für die Gemeindesteuern, die ihr hohes Niveau halten und bei 440 Prozent für die Grundsteuer A, 880 (Grundsteuer B) und 476 Prozent bei der Gewerbesteuer bleiben.

Der Bürgermeister der Stärkungspakt-Kommune verwies in seiner Einbringungsrede zunächst auf den Zuwachs von Arbeitsplätzen in der Gemeinde sowie die interkommunale Zusammenarbeit mit Baesweiler, dem Kreis Düren und der Städteregion, die insbesondere großes Interesse am Hochtechnologie-Standort Campus Aldenhoven haben. So sei beispielsweise ein gemeinsames Gewerbegebiet mit der Stadt Alsdorf geplant. Zudem eröffne der Strukturwandel im Revier der Gemeinde große Entwicklungspotenziale.

Zudem wolle Aldenhoven die„erfolgreiche Entschuldungspolitik“ fortsetzen, um für mögliche Zinserhöhungen, eine Abschwächung der Konjunktur oder andere externe Auswirkungen gewappnet zu sein. So sei Aldenhoven mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1459 Euro inzwischen an die viertletzte Stelle der Kommunen im Kreis Düren gerutscht. Gleichwohl kündigte Claßen an, dass im Etatentwurf erstmals wieder Kredite für Grunderwerb eingeplant worden seien, denen somit ein Vermögenszuwachs gegenüberstehe.

Insgesamt bewertet der Bürgermeister den Haushalt 2019 als „gutes Zwischensignal“. Große Sorgen bereiten ihm dabei vor allem die stetig steigenden Umlagen des Kreises und des Kreisjugendamtes, die dem Ziel entgegenstünden, „die Belastung der Bürger möglichst zu beschränken“.

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