Barmen: Hunde-Touristen plagen Barmener Badegäste

Barmen: Hunde-Touristen plagen Barmener Badegäste

Gibt es eine Hundeplage am Barmener Badesee? Die Jülicher CDU-Fraktion jedenfalls berichtet, dass es schon Mitbürger gebe, die an warmen Wochenenden den See mieden, „weil sie sich von der großen Hundezahl belästigt fühlen oder Angst vor den Tieren haben“. Die Zahl der Hunde habe stark zugenommen. Darunter befänden sich auch große und bedrohlich wirkende Tiere.

Teilweise kämen Halter von weit her, um mit mehreren Hunden den Strand zu nutzen. Das Gebell werde zunehmen als lästig empfunden. Auch hätten Bürger die Befürchtung geäußert, dass wegen der großen Nähe des Hundestrandes zum Badestrand Verschmutzungen und auch Verunreinigungen des Seewassers nicht auszuschließen seien. Das könnte möglicherweise gesundheitliche Gefahren heraufbeschwören. Die Verärgerung in Barmen sei bereits so groß, dass ein Bürger schon an eine Bürgerinitiative denke.

Namens seiner Fraktion ist Wolfgang Gunia bei der Stadtverwaltung vorstellig geworden. Diese solle eine Bestandsaufnahme vornehmen, aber auch klären, ob dieser Entwicklung am See Einhalt geboten werden könne. Inbesondere sei zu prüfen, ob eine zahlenmäßige Begrenzung bei den Hunden erreicht werden könne.

Auch im Aldenhovener Römerpark hatte es unlängst massive Beschwerden gegeben. Es gebe, klagten Väter kleiner Kinder, dort Hundehalter, die ihre Tiere auf dem Waserspielplatz koten ließen. Daraufhin war im Gemeinderat der Ruf nach schärferen Kontrollen laut geworden. So sollte überprüft werden, ob eine Kottüte beim Gassigehen mitgeführt werde.

(gep)
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