Jülich: Helga Maschke erhält das Bundesverdienstkreuz

Jülich: Helga Maschke erhält das Bundesverdienstkreuz

Die Gründerin des „Sonnenweg“, Jülicher Verein für Krebsbetroffene, ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Landrat Wolfgang Spelthahn dekorierte Helga Maschke mit dem „sichtbaren Zeichen des Dankes und der Anerkennung“ in der Blumenhalle des Brückenkopf-Parks.

Die besonderen Fähigkeiten und die große Motivation von Helga Maschke, anderen Menschen zu helfen, gaben den Ausschlag für diese Ehrung, die der Bundespräsident verleiht. In den 90er Jahren hat die Geehrte schon vielen Krebsbetroffene betreut und begleitet und schließlich nach eigener Erkrankung selbst einen „Weg der Hoffnung“ eingeschlagen: mit der Gründung des Verein „Sonnenweg“.

Maschkes Wirken folgt vor allem dem ganzheitlichen Ansatz in der Therapie und Begleitung von Erkrankungen. Von dieser Philosophie sind auch fast alle Angebote, die der Verein, das eingerichtete Gesundheitsforum oder der jährliche und überregional anerkannte Kongress unterbreiten, in besonderer Weise gekennzeichnet. Gegründet wurde auf Maschkes Initiative auch die Selbsthilfegruppe „Lichtblicke“.

Die Verdienstkreuzträgerin verstehe es vor allem, Netzwerke zu knüpfen,lobte Laudator Michael Lingnau. Helga Maschke wurde auch schon mit dem Ehrenamtspreis des Kreises Düren ausgezeichnet.

(ptj)