Kreisliga A: Hambacher Spielverein chancenlos beim Türkischen SV

Kreisliga A : Hambacher Spielverein chancenlos beim Türkischen SV

Es ist noch einmal gut gegangen. So kann man das 1:6 des Hambacher Spielvereins beim Türkischen SV Düren bewerten.

Denn der Gastgeber war dem kleinen HSV vor allen Dingen im ersten Spielabschnitt haushoch überlegen. „Ich hatte einfach keine Mannschaft. Viele Spieler sind zurzeit verletzt, ich musste zwei Leute aus der Reserve aufbieten“, meinte HSV-Trainer Dirk Lehmann nach dem fairen Spiel beim Tabellenführer der Kreisliga A. Schon nach einer halben Stunde lag Hambach mit 0:4 zurück, kassierte noch vor der Pause den fünften Treffer.

„Ich möchte die zweite Halbzeit einigermaßen überstehen, ich will hier nicht abgeschossen werden“, hatte Lehmann seinen Jungs in der Kabine mit auf den Weg gegeben. So stellte er seine Abwehrreihe um. „Wenn man so will, haben wir in den zweiten 45 Minuten Beton angegossen“, interpretierte er die Spielweise. Und er griff selbst aktiv, notgedrungen, noch in der letzten Viertelstunde ein. „Ich hatte drei Akteure auf der Bank, alle mussten während des Spiels verletzt raus. So musste ich selbst noch spielen“, sagte Lehmann, sprach nach dem 1:6-Abpfiff von einem „hervorragenden Gegner, gegen den wir, auch in dieser Höhe, verdient verloren haben“.

Dass seine Mannschaft einen sehr guten Fußball gezeigt habe, betonte TSV-Coach Muharrem Sekerci. „Ich bin sehr zufrieden, wir waren klar überlegen, haben besonders in den ersten 45 Minuten einen tollen Fußball gesehen.“ Dies auch sicherlich zur Freude der gut 100 Fans, die das Spiel verfolgten. Dass der Türkische SV auch in spielerischer Hinsicht glänzte, betonte auch Dirk Lehmann ausdrücklich. „Unser Gegner war eminent stark, die werden noch viele andere Mannschaften in Verlegenheit bringen.“

Während der Tabellenführer am kommenden Wochenende beim FC Krauthausen auflaufen wird, muss der HSV zu Hause gegen den FC Düren 77 ran.

(hfs.)
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