Bezirksliga: Germania beweist Ligatauglichkeit

Bezirksliga : Germania beweist Ligatauglichkeit

Die Spiele der hiesigen Vertreter Lich-Steinstraß und Welldorf-Güsten in der Gruppe 3 der Bezirksliga am letzten Wochenende endeten beide 1:3.

Aber mit dem Unterschied, dass die Germania in Lommersum gewonnen hat, damit beruhigt dem kommenden Heimspiel gegen TuS Chlodwig Zülpich entgegenblicken kann. Die Grün-Weißen verloren zu Hause aber gegen die SG Voreifel, müssen nun zum aktuellen Spitzenreiter TuS Langerwehe.

Germania Lich-Steinstraß:

Ein Spiel gewonnen, mehr nicht. So wollte Trainer Daniel Schmitz den Sieg von Germania Lich-Steinstraß bei Eintracht Lommersum bewertet wissen. Aber das 3:1 bedeutete für die Jülicher zunächst das Ende einer langen Durststrecke. Mit großen Erwartungen in die Saison gestartet, blieben die Germanen fünf Spiele den Nachweis der Ligatauglichkeit schuldig.

„Vor allem die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass wir es können“, klang Schmitz zufrieden. „Wir sind sicher ausgelassener, aber keiner ist euphorisch.“ Der Trainer bezeichnete den Sieg als wichtigen Schritt, vor allem auch deshalb, weil Lich-Steinstraß zur Halbzeit wieder im Hintertreffen lag, aber mit Thomas Wirtz (55.), Alexander Müllenberg (65.) und Björn Schneider (86. FE) das Spiel noch drehte

Grün-Weiß Welldorf-Güsten:

Eines stellte Grün-Weiß-Trainer Winni Ronig direkt nach dem Abpfiff fest: „Die Niederlage geht voll und ganz in Ordnung. Die SG war der verdiente Sieger, wir haben in der ersten halben Stunde komplett gepennt. Wir waren einfach nicht auf dem Platz.“ Ergänzend stellte er fest, dass er den Eindruck hatte, viele neue Spieler aufgeboten zu haben, was nicht der Fall war.

Auf zwei Positionen musste Ronig umstellen, ansonsten liefen die selben Akteure auf, die eine Woche zuvor ein 2:2 gegen Habbelrath-Grefrath geholt hatten. „Aber es lief nichts zusammen, wir hatten einfach zu viele Schönspieler auf dem Platz, aber zu wenig Grasfresser.“ Soll heißen: Einsatz und Spielwitz stimmten nicht, der Abschluss in der letzten Konsequenz fehlte. Dabei hatten der Gastgeber die größeren Spielanteile, war auch optisch besser drauf. „Aber wir haben unsere Chancen genutzt, unser Gegner aber nicht“, gab SG-Trainer Guido Hau die passende Antwort auf den ersten Saisonsieg.

Dem konnte Ronig nur zustimmen und befand, dass die Gäste im Abschluss eindeutig effizienter waren. Damit meinte er nicht nur den verschossenen Foulelfmeter in der 12. Spielminute beim Spielstande von 0:1 von Hussein Makki. Ronig hatte auch die Szenen in der 33. Minute vor Augen, als Liridon Zariqi nur den Pfosten traf und Ariel Skonieszkas einen „Aussetzer“ im Fünfmeterraum (49. Minute) hatte. „Beides hundertprozentige Chancen, die uns eine 2:1-Führung hätten bringen können.“ Doch für die Gastgeber reichte es nur zum 1:3 (62.) durch Hussein Makki. Gegen den Spitzenreiter ist am Sonntag eine Steigerung vonnöten.

(hfs./tm)
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