Jülich: Gerd Daun ist nicht mehr Trainer des FC Inden/Altdorf

Jülich: Gerd Daun ist nicht mehr Trainer des FC Inden/Altdorf

Das Heimspiel gegen DJK Haaren war das letzte für Gerd Daun als verantwortlicher Trainer beim FC Inden/Altdorf. Einen Tag danach suchte Daun das Gespräch mit Obmann Karl-Heinz Bünten. Ab sofort übernimmt Marko Bachmann beim Bezirksligisten das Traineramt.

Daun: „Die Gründe sind rein privater Art, ich kann nicht so, wie es sein sollte, die Mannschaft weiter trainieren.“ Er wolle dem Verein aber auf die eine oder andere Art verbunden bleiben. „Ich schätze das Umfeld, die Spieler und den Vorstand“, so der scheidende Coach, der seinen Entschluss, sein Amt zur Verfügung zu stellen, in einem „sehr intensiven und freundschaftlichen Gespräch“ mit Karl-Heinz Bünten am Montagabend erörterte.

Was die 1:2-Niederlage anbelangt, sah Daun diese als ungerecht an. „Meine Jungs hätten ein Remis mehr als verdient“, stellte er fest. Denn der Aufstiegsaspirant aus Haaren sei über die 90 Minuten gesehen nicht die bessere Mannschaft gewesen. „Wenn man oben steht, dann hat man Glück, unten eben Pech“, bemühte Daun eine alte Fußballweisheit.

Denn nach der Pause hatte der FC die besseren Torchancen. „Aber leider haben wir nicht getroffen“, zählte Daun zwei gute Möglichkeiten für Tobias Mirbach auf, eine für Jannik Jacobs, eine andere von Timo Johnen. „Die hätten für einen Heimsieg genügt“, ärgerte sich der Coach, der kurz vor dem Spiel auf die Innenverteidiger Mario Ludwig und Björn Ruland verletzungsbedingt verzichten musste. Daun bedauert: „Wieder einmal sind meine Jungs nicht für ihren Aufwand belohnt worden.“

(hfs.)
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