Gemeinde Aldenhoven möchte die Schülerbeförderung umstellen

Schul- und Sozialausschuss : Linienbusse lösen 2020 Schulbusse ab

Nachdem bisher die Mädchen und Jungen mit dem Schülerspezialverkehr zu ihren Schulen im Gemeindegebiet gebracht werden, steht 2020 die Umstellung der Beförderung auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an.

Die Weichen hat der Aldenhovener Schul- und Sozialausschuss am Dienstag mit einem einstimmigen Beschluss gestellt.

Ursprünglich hätte die Umstellung auf den ÖPNV bereits im Sommer erfolgen sollen, berichtete Franz-Josef Krieger aus der Verwaltung, doch da der AVV den Nahverkehr neu ausgeschrieben habe, müsse das Ergebnis zunächst abgewartet werden, ehe die Gespräche mit dem Verkehrsverbund fortgeführt würden, zumal der neue Fahrplan noch nicht vorliege. Wie Krieger weiter berichtete, drängt die Gemeindeprüfungsanstalt auf die Umstellung der Schülerbeförderung auf den kostengünstigeren ÖPNV.

Zudem müsste die Gemeinde ihren Schülerspezialverkehr europaweit ausschreiben, wenn diese Lösung weiterhin bevorzugt werde. Da es bei den Verhandlungen mit dem AVV noch viele offene Fragen gebe, reiche auch die Zeit nicht aus, die Umstellung bis zum Ende der Sommerferien zu bewerkstelligen.

Von einem weitreichenden Schritt und Problemen im Detail sprach Daniel Wondra für die CDU, beispielsweise die Haltestellen in Freialdenhoven und Dürboslar. SPD-Vormann Markus Buder äußerte sich ähnlich zu den anstehenden Verhandlungen, die keinesfalls zu einem Verlust bei der Servicequalität führen dürften. Die Umstellung der Schülerbeförderung auf den ÖPNV wurde letztlich vom Ausschuss einstimmig gebilligt.

(ahw)