„Überlebende Seelen“: Geflüchtete äußern sich in Bildern und Texten

„Überlebende Seelen“ : Geflüchtete äußern sich in Bildern und Texten

Jährlich wird Ende September deutschlandweit in vielen Kommunen die „Interkulturelle Woche“ veranstaltet. Als in Deutschland einzigartige Plattform für Begegnung, Austausch und Verständigung setzt sich diese Aktion nachdrücklich für eine Verbesserung der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Zusammenlebens aller Menschen in Deutschland ein.

Das Motto 2018 lautet „Vielfalt verbindet“. Die Integrationsagentur des Caritasverbandes Düren-Jülich veranstaltet in Kooperation mit der Stadt Jülich eine besondere Kunstausstellung „Überlebende Seelen — Erfahrungen und Hoffnungen“. Schirmherr ist Bürgermeister Axel Fuchs.

Die Ausstellung zeigt Bilder und Texte Geflüchteter, die mit Hilfe der Kunst ihre Fluchterfahrungen verarbeiten und ihren Hoffnungen auf ein Leben in Sicherheit Ausdruck verleihen. Entstanden sind die Exponate in einem Mal- und Schreibprojekt des Asylkreises Inden/Altdorf unter Leitung von Marie Therese Löw. Geflüchtete aus den Kommunen Inden und Linnich nahmen an diesem Projekt teil.

Die Bilder visualisieren die Sehnsucht nach Frieden, Freiheit, Liebe und Geborgenheit oder auch die unfassbare Unmenschlichkeit der Kriege und der Flucht. In einigen Texten verarbeiten Geflüchtete ihre Erlebnisse in der Zeit des 2. Weltkrieges und bringen in Erinnerung, dass Flucht und Vertreibung ein immer wiederkehrender Zustand in der Geschichte der Menschheit sind.

Die Ausstellung wird eröffnet am Montag, 24. September, um 18.30 Uhr im Foyer des Neuen Rathauses. Zu sehen sind die Exponate bis 10. Oktober zu den Rathaus-Öffnungszeiten.