Fußball-Kreisliga A: Warnung vor den starken Kerlen der Gäste

Fußball-Kreisliga A : Warnung vor den starken Kerlen der Gäste

Vielleicht, so sinniert der Titzer Trainer Renardo Schiffer, kommt der angeschlagene Basti Steffens ja zurück? Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen die SG Vossenack-Hürtgen kann der Coach der Schwarz-Weißen jeden gebrauchen, der sich zur Verfügung stellt.

„Ich hatte gegen Oberzier zwölf Spieler“, verdeutlicht Schiffer seine prekäre Situation, zumal ihm das Szenario auch in den anstehenden 90 Minuten blüht. Dass die SG zurzeit gut unterwegs ist, wissen die Gastgeber genau. Dass sie den eigenen Akteuren auch körperlich überlegen sind, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen.

„Die haben große Spieler, sie sind couragiert, engagiert, stämmig und vor allen Dingen kompromisslos“, kennt Schiffer den Gegner, stellt dem seine „kleine Truppe“ in den Weg. Dies ist wörtlich zu verstehen. „Aber“, und das stimmt den Übungsleiter etwas versöhnlich, „uns liegt die SG.“ In der Hinrunde kassierte Titz erst in der 96. Minute nach einer Unachtsamkeit den 2:2-Ausgleich. Davor ging die Elf zweimal als Sieger vom Platz.

Aber das heißt ja nicht, dass dem immer so sein wird. Darauf setzt Tim Krumpen, Trainer der Gäste. „Natürlich wäre ich mit einem Punkt zufrieden. Aber wer sagt uns denn, dass wir nicht einmal gewinnen können?“, darf es gerne mehr sein. Dass auch er zwei angeschlagene Spieler in Reihen hat, na gut. „Dafür müssen nun andere ran, ich halte nichts vom Gejammer über Verletzte oder Angeschlagene. Die hat man immer.“

Wie aktuell zum Beispiel Abwehrspieler Lukas Claßen, für den nach einem Schulterbruch die Saison gelaufen ist. Vossenack-Hürtgen ist auf einen Punkt aus. Doch ein Sieg ist ebenfalls angedacht. „Wie immer bei einem Pflichtspiel“, so Krumpen.

(hfs.)
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