Aldenhoven: Für den Umweltschutz: Müll-Sammelaktion in Aldenhoven

Aldenhoven : Für den Umweltschutz: Müll-Sammelaktion in Aldenhoven

„Sauber ist besser.“ Unter diesem Motto haben viele Kommunen in diesen Tagen die Bürger zum Frühjahrs- oder Osterputz aufgerufen. So auch Aldenhovens Bürgermeister Ralf Claßen. Angesprochen wurden in erster Linie die örtlichen Vereine und Gemeinschaften.

Sie wurden stellvertretend für die Allgemeinheit darum gebeten, ihr Dorf zu reinigen und aufzuräumen. Ein Ort sieht nicht nur schöner aus, wenn nicht überall auf den Straßen Unrat liegt, sondern hat auch eine geringere Umweltlast zu tragen. Für die Bauhöfe der Gemeinden ist es kaum möglich, Wildmüll vollständig zu beseitigen. Die Aktion sollte ihre Arbeit unterstützen.

Der richtige Zeitpunkt ist dabei im beginnenden Frühling. Die Resonanz in Aldenhoven war — wie auch in den Jahren zuvor — durchwachsen. Dennoch hat sich auch in diesem Jahr ein kleiner Kreis Männer, Frauen und Kinder gefunden, denen die Sauberkeit und die Umwelt ihres Ortes am Herzen liegt.

Dabei ist es so interessant, was die Sammlergruppen, die mit festen Arbeitshandschuhen ausgestattet sind, alles so vorfinden: Flaschen, Dosen, Coffee-to-go-Becher und jede Menge Plastikmüll. An einer Stelle wurden gleich drei alte Büstenhalter und leere Proseccoflaschen gefunden.

Die Sammelaktion findet aber nicht nur im ländlichen Raum statt. Vielerorts, auch in Städten wie Aachen, rufen Bürgerinitiativen, Vereine und Gemeinschaften von Geschäftsleuten zum Frühjahrsputz auf.

Auch an Schulen und Kindertagesstätten gibt es solche Kehrtage. Diese Aktionen sollen nämlich auch erzieherische Wirkung haben. Je früher das Bewusstsein für Umweltschutz geschaffen wird, desto besser: Denn ein Mensch, der sich schon mal für ein paar Müllschnitzel gebückt hat, wirft so schnell nichts mehr achtlos in die Umwelt.

(gre)
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