Jülich: Friedenslicht trifft in Jülich ein

Jülich: Friedenslicht trifft in Jülich ein

Eine lange Reise hatte das Friedenslicht hinter sich, das auch in diesem Jahr von den Jülicher Pfadfindern vom Stamm St. Franz von Sales nach Jülich gebracht wurde. In der Kirche St. Franz Sales hatten sie sich mit dem Licht eingefunden, das im Rahmen eines Wortgottesdienstes an die Bürger weitergereicht wurde. Seit 1986 bringen Pfadfinder aus ganz Europa zu Weihnachten das Friedenslicht in die hiesigen Gemeinden.

In der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem wird es entzündet und über Wien an die Pfadfinder aus ganz Europa weitergereicht. Schon längst ist es zu einem Symbol des Friedens geworden, und alleine in Deutschland beteiligen sich bis zu 20.000 Pfadfinder an dieser Aktion, die einst vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen wurde. Von Wien aus war das Licht in diesem Jahr nach Aachen-Burtscheid gelangt, wo am dritten Adventsonntag der ökumenische Aussendungsgottesdienst für unsere Region stattfand und an dem auch eine Delegation von zehn jungen Leuten der Jülicher Pfadfinder teilnahm.

Freidenslicht aus Betehem 2012 Pfadfindet Franz Sales

Noch am gleichen Nachmittag brannte das Friedenslicht in der katholischen Pfarrkirche St. Franz Sales. „Mit Frieden gewinnen alle” steht über der Friedenslichtaktion 2012 in Deutschland.

Stammes-Kuratorin Bettina Pauli, Bezirkskurator Dietmar Müller und Diözesankurator Daniel Wenzel nahmen den Leitgedanken in ihre Gebete und Fürbitten mit auf, ehe das Licht weitergereicht wurde, das zu Weihnachten in vielen Häusern und Kirchen leuchten wird.

Nach der Christmette am Heiligen Abend verteilen Pfadfinder nochmals das Friedenslicht an die Gottesdienstbesucher.

(Kr.)
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