Jülich: Friedenslauf: Redhouse Jazzband gibt vorab Benefizkonzert

Jülich: Friedenslauf: Redhouse Jazzband gibt vorab Benefizkonzert

Beim Schwimmen wurde die Idee geboren, gemeinsam einmal etwas für den Frieden zu tun und den Jazz unter diesem Vorzeichen zu präsentieren. Regelmäßig treffen sich Reinhold Wagner, Vorsitzender des Jülicher Jazzclubs und Musiker, und der pensionierte Pfarrer Josef Jansen, der sich in Jülich stark für den Frieden macht, im Schwimmbad, und so wurde die Idee für ein Benefiz-Konzert schnell konkret.

Gerne stellte die evangelische Kirchengemeinde das Bonhoeffer-Haus zur Verfügung, und Reinhold Wagner konnte seine Redhouse Jazzband ebenfalls von der Idee überzeugen.

Das Forum Ziviler Friedensdienst, das bundesweit in der Friedensarbeit tätig ist und lokale Aktivitäten gerne unterstützt, zeigte sich ebenfalls von der Sache angetan. Und so trafen sich Jazzfreunde und Bürger, die sich für den Frieden in der Welt engagieren wollen, an einem Freitagabend im Bonhoeffer-Haus, um hier bei guter Musik und interessanten Gesprächen einige schöne Stunden zu verleben. Unter den Gästen weilten auch Heinz Wagner, Geschäftsführer des Forums ZFD und Bürgermeister Heinrich Stommel, der die Schirmherrschaft für den 3. Jülicher Friedenslauf übernommen hatte.

Auftaktveranstaltung

Dieses Konzert sollte die Auftaktveranstaltung für dieses große Ereignis am 26. September sein, wenn sich wieder über 850 Kinder und Jugendliche aus der Gemeinschaftsgrundschule Jülich, der katholischen Grundschule Jülich, der Schirmerschule und der Sekundarschule Jülich auf den Weg machen und mit ihrem Lauf durch die Stadt für den Frieden werben. Mit diesem Friedenslauf steht Jülich in einer Reihe mit Städten wie Aachen, Bonn, Bremen und Berlin.

Doch mit diesem Lauf alleine ist es nicht getan, wie Maria Schmelzer, die gemeinsam mit Josef Jansen diese Veranstaltung organisiert, berichtet. Um dieses sportliche Ereignis rankt sich die Friedenspädagogische Arbeit in den Schulen, denn eine Reihe von Zeitzeugen des 2. Weltkrieges werden sich im Vorfeld in die Schulen begeben und den Kindern von den Ereignissen damals berichten. „Aus diesen Erinnerungen sollen die Kinder lernen, Zukunft zu gestalten“, erklärte Maria Schmelzer.

Um diese Aktivitäten finanzieren zu können, jazzten Rolf Kannen (Trompete), Reinhold Wagner (Posaune), Klaus Geilen (Klarinette), Wilfried Daniels (Klavier), Joos Riksen (Banjo), Henrik Lau (Schlagzeug) und Peter lau (Kontrabass) und entführten ihre Zuhörer mit Songs wie „Lady Be Good“, „Royal Garden Blues“ oder „Memphis Blues“ in die Welt des Oldtime-Jazz.

(Kr.)