Gegen Blau-Weiß Friesdorf: Freialdenhoven siegt zuhause mit 6:1

Gegen Blau-Weiß Friesdorf : Freialdenhoven siegt zuhause mit 6:1

Immer besser in Form kommt Borussia Freialdenhoven. Das musste auch Blau-Weiß Friesdorf erkennen. Beim 6:1 der Gastgeber waren die Blau-Weißen noch gut bedient, der deutliche Sieg hätte noch höher ausfallen können.

Trainer Wilfried Hannes hatte vorher auf die Gefährlichkeit hingewiesen und daran erinnert, dass Freialdenhoven in der vergangenen Saison beide Spiele verloren hatte. Hannes sprach von einer überragenden Offensive der Gäste und forderte eine offensive Spielweise seiner Akteure. Genau das setzte die Mannschaft glänzend um, presste sehr früh und hoch, setzte Friesdorf bereits in der eigenen Hälfte gehörig unter Druck.

„Damit hatten die wohl nicht gerechnet“, erklärte Hannes den hohen Sieg später. Denn Blau-Weiß kam nicht in die Partie. Sicher gab der frühe Treffer durch Yannick Kuhnke (6.) einige Sicherheit. Aber in der darauf folgenden stärksten Phase der Gäste stand auch die Freialdenhovener Hintermannschaft solide und stabil.

Für den verletzten Okan Dikenli musste Alain N’Goua hinten aushelfen und ließ mit Christian Kreutzer und Marcus Weber keine ernsthaften Chancen der Friesdorfer zu.„Wir waren nach vorne sehr gut“, umschrieb der Trainer sein Kompliment an den eigenen Angriff. Nur sehr gute und gute Noten wurden für die Flügelflitzer verteilt.

Vielleicht hatte die Konkurrenz auf der Bank für den nötigen Druck untereinander gesorgt. Kuhnke, Pascal Schneider und Gerard Sambou legten sich mächtig ins Zeug und brachten den Ball ins Tor, der etatmäßige Knipser Kevin Kruth gleich zweimal. Und auch Einwechselspieler Leon Ruhrig rechtfertigte das Vertrauen des Trainers in ihn mit einem Tor.

„Die haben gespielt wie die Feuerwehr“, freute sich Hannes. Seine Mannschaft hatte nach dem Sieg in Hennef die Form und die mentale Kraft bewahrt und damit Friesdorf wohl überrascht.

(tm)