Frauenchor Anchora hält Jahreshauptversammlung ab

Frauenchor Anchora : Sabrina Maubach ist die neue Vorsitzende

Zunächst wurde auf das zurückliegende Jahr geschaut: auf vier Auftritte sowie das mittlerweile einheitliche Chor-Outfit: schwarze Kleidung und ein Chorschal in der gemeinsam gewählten Farbe. Wichtig sei auch der Facebook-Auftritt des Chores neben dem eigenen Internetauftritt.

Nach dem Bericht über den Kassenstand und der entsprechenden Entlastung schloss Geschäftsführerin Claudia Kroll ihre Ausführungen an: Der Chor besteht aus 35 Sängerinnen, davon je 14 in Sopran 1 und Sopran 2, sowie sieben Altstimmen. Dann gab sie einen detaillierten Überblick über die Beteiligung an den einzelnen Proben, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die Beteiligung noch zu verbessern sei. Um die Effektivität noch zu steigern, wurde dann beschlossen, in Zukunft drei Probentage über das Jahr verteilt abzuhalten. Auch, um die persönlichen Kontakte im Chor intensiver pflegen zu können.

Chorleiter Günter Jansen wies in seinem Jahresrückblick darauf hin, dass der Chor in musikalischer Hinsicht gute Fortschritte gemacht habe, wenngleich noch viel Potenzial im Chor zu entwickeln sei. Die Zahl der Auftritte sei allerdings zu steigern. Vier Chorauftritte sind bereits bis zum Jahresende 2019 fest terminiert. Wichtig sei auch die persönliche Werbung weiterer Sängerinnen für die Zukunft. Schließlich dankte er dem Vorstand sowie den Notenwartinnen und der Sängerin, die für die Homepage verantwortlich ist, für die organisatorische Arbeit im zurückliegenden Jahr.

Anschließend gab es Neuwahlen: Die beiden bisherigen Vorsitzenden, Katja Bohn-Dolfus und Melanie Heinzler stellten ihre Ämter aus beruflichen beziehungsweise persönlichen Gründen zur Verfügung und würden – so ihr Versprechen – ihre Nachfolgerinnen zunächst noch bei der Aufbauarbeit des noch jungen Chores unterstützen. Gewählt wurden als Vorsitzende Sabrina Maubach, die bisherige Schatzmeisterin, und Gerlinde Rößler; Geschäftsführerin ist weiterhin Claudia Kroll und die neue Schatzmeisterin Martina Hahn.

Man diskutierte anschließend aufgrund mehrerer Anfragen noch, ob man außer den geplanten Auftritten zur Gestaltung von Erstkommunionfeiern beitragen solle. Man beschloss aber, das Repertoire nicht um geistliche Chorsätze zu erweitern, um sich nicht zu verzetteln. Schließlich würden sich die beiden Schwerpunkte des Frauenchores – Musik der Romantik und moderne Chorarrangements aus der Unterhaltungsmusik – mittlerweile gut ergänzen.

Schließlich sprach man noch über einen möglichen Beitritt zum Deutschen Chorverband, den man für den Beginn 2020 plant.