Jülich: Frauenaspekte quer durch die Jahrhunderte

Jülich: Frauenaspekte quer durch die Jahrhunderte

Das Wesen der Freiheit - „und vielleicht ´ne ganze Ecke mehr” hatte die Veranstaltung zum 100. Internationalen Frauentag zum Thema, auf die Beine gestellt von Frauennetzwerk, Kulturbahnhof und der Gleichstellungsstelle der Herzogstadt.

Geboten wurde wirklich „´ne ganze Ecke mehr”: Der Aachener Schauspielerin Petra Welteroth, die seit 2005 mit eigenen Musik- und Theaterproduktionen freiberuflich auf Tour geht, gelang eine tolle Stimmen- und Stimmungskombination verschiedenster Frauenaspekte quer durch die Jahrhunderte auf dem Weg zur Selbstbestimmung.

Diese „Lesecollage” wurde abgerundet durch das abgestimmte, dezente Spiel des Kontrabassisten Manni Hilgers aus der Region. „Nichts geschieht”, mit diesen Worten beginnt das Gedicht von Hilde Domin, das die Schauspielerin in „Anbetracht der Weltlage” dem umfangreichen Programm vorangestellt hatte. „Warum tranken Männer Wein und Frauen Wasser?”, mit „tausend Fragen” startete Welteroth ihre Lesung von Gedichten und Auszügen aus Werken großer Autorinnen wie Virginia Woolf, Hedwig Dohm oder Rosa Luxemburg.

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