Siersdorf: Feuerwehr übt, um besser retten zu können

Siersdorf : Feuerwehr übt, um besser retten zu können

Damit die Feuerwehr für große Notfälle gut gerüstet und entsprechend ausgebildet ist, muss sie verschiedene Szenarien natürlich üben. Zu einer groß angelegten Einsatzübung hatten sich die Löschgruppenzüge der Siersdorfer, Schleidener und Dürboslarer Feuerwehr an der Siersdorfer Ordens-Kommende eingefunden.

Vor den mit ihren jeweiligen Rüstfahrzeugen aufgefahrenen Wehrgruppen stellte Brandinspektor Carsten Hulla die Einsatzanweisungen für den „Ernstfall Menschenrettung“ in den Vordergrund seiner ausführlichen Darlegungen. Dabei erklärte der Brandinspektor den Feuerwehrleuten den Ablauf — von der Absicherung bis hin zum Erkennen der Rettungssituation unter Nutzung der für die Situation passenden Gerätschaften.

Der Wehrführer verwies dabei auf mögliche Vorfälle im Zusammenhang mit den zu rettenden Personen, die vermutlich aus großer Höhe im Laufe der Nacht abgestürzt waren — so das Unfallszenario. Er sprach von einer Rettung, die dann „Schritt für Schritt in koordinierter Folge“ unter dem Einsatz mit Atemschutzgeräten und mit größter Vorsicht auszuführen wäre.

Für einen koordinierten Ablauf dieser stufenweise vonstattengehenden Aktion wurde die Siersdorfer Oberfeuerwehrfrau Dana Tews als Gruppenführerin beauftragt.

Im gesamten Ablauf der einzelnen Phasen konnten sich auch die Löschgruppenführer Günther Szafraniec (Siersdorf), Michael Jumpertz (Schleiden) und Urban Meyer (Dürboslar) von der leistungsfähigen Einsatzbereitschaft der einzelnen Wehrgruppen überzeugen.

Interessierte Beobachter am Rande waren unter anderem auch die Vorstandsmitglieder Rolf Besse und Heinz Clausmann vom „Förderverein Kommende Siersdorf“.

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