Feuerwehr Jülich zieht Jahresbilanz

Viele Ehrungen und Beförderungen : Jahresabschluss der Feuerwehr Jülich

Zahlreiche Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Jülich trafen sich zur Jahresabschlussversammlung in der Bürgerhalle Broich. Nach dem nicht öffentlichen Teil der Versammlung nannte Dezernent Richard Schumacher in Vertretung des Bürgermeisters das zweite Halbjahr 2018 und die vergangenen Monate 2019 eine ereignisreiche Zeit.

Zahlreiche Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Jülich trafen sich zur Jahresabschlussversammlung in der Bürgerhalle Broich. Nach dem nicht öffentlichen Teil der Versammlung nannte Dezernent Richard Schumacher in Vertretung des Bürgermeisters das zweite Halbjahr 2018 und die vergangenen Monate 2019 eine ereignisreiche Zeit. „Nach langer Zeit“, so Schumacher, sei der Brandschutzbedarfsplan durch den Jülicher Stadtrat im April 2019 beschlossen worden. Eine große Herausforderung liege hierbei in den personellen, baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen, die sich die Stadt mit diesem Plan für die kommenden fünf Jahre auferlegt habe. Zu den einzelnen Maßnahmen brachte der Dezernent einige Beispiele. So traten Lutz Stollwerk und Marcel Hentschel in diesem Jahr ihren Dienst als hauptamtliche Feuerwehrleute an. Als „beispielhaft“ nannte er die Atemschutzausrüstung der Jülicher Wehr, die künftig auf ein Überdrucksystem umgestellt wird, unter anderem mit dem Ziel, ein Eindringen von Schadstoffen in die Maske zu verhindern. Bei aller Euphorie über die Änderungen und Verbesserungen betonte Schumacher, dass die Umsetzung des Plans seine Zeit dauere und nicht so schnell ausgeführt werden könne.

Dank galt auch Arbeitsgebern

Ein Dank galt den Kameraden für die geleistete Arbeit und den Arbeitgebern, die den Wehrleuten die Möglichkeiten einräumen, an Einsätzen, Übungen und Fortbildungen während der Arbeitszeit teilzunehmen. Er richtete die Bitte an die Arbeitgeber, die aktiven Feuerwehrangehörigen auch künftig beim Dienst am Nächsten entgegenzukommen. Niemand solle wegen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Feuerwehr um seinen Arbeitsplatz fürchten müssen. Dies sei besonders für die Jülicher Wehr wichtig, da Jülich als Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften ohne unabhängige hauptamtliche Einsatzabteilung verstärkt auf Ehrenamtler angewiesen ist.

Erfreut schaute Schumacher noch auf die Arbeit der Jugend- und neu gegründeten Kinderfeuerwehr. „Bleiben sie eine starke und einsatzfreudige Wehr und gewährleisten sie auch in Zukunft durch ihre große Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit die Sicherheit der Bürger unserer Stadt“, appellierte er zum Abschluss seiner Rede.

Swen Henseler, Leiter der Jülicher Feuerwehr, ging in seinen kurzen Ausführungen ebenfalls auf einige Neuerungen wie Dienstbekleidung und Absolvieren eines Lkw-Führerscheins ein. Bevor langjährige und verdiente Kameraden geehrt und befördert wurden, überbrachte stellvertretende Kreisbrandmeister Wilfried Thelen die Grüße des Kreisfeuerwehrverbandes. Den Jülicher Kameraden dankte er für die Unterstützung mit der Drehleiter bei überörtlichen Einsätzen.

Ehrungen

Feuerwehrehrenzeichen in Silber (25 aktiver Dienst): Bernd Krafft, Michael Kremer, Volker Schunk und Rene Krüger; in Gold (35 Jahre aktiver Dienst): Hermann-Josef Blaeser, Albert Höppener, Ralf Schlechtriem, Bernhard von Berg und Herbert von Berg; Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber: Ralf Hölters und Johann Hubert Eschweiler.

Beförderungen

zur Feuerwehrfrau/Feuerwehrmann: Sabrina Jurkiewitz, Erik Wischnewski und Jonas Wolf; zum Hauptfeuerwehrmann: Jens Brodach und Michael Röhlich.

Ernennungen

kommissarisch stellv. Löschgruppenführer der Löschgruppe Bourheim: Thomas Niemela;

kommissarisch stellv. Löschgruppenführer der Löschgruppe Stetternich: Stefan Lustfeld.

(ma.ho.)