Jülich: Feuerwehr folgt verräterischer Ölspur

Jülich: Feuerwehr folgt verräterischer Ölspur

Eine gute Spürnase haben Feuerwehrmänner in der Nacht zum Freitag bewiesen. Ausgerückt, um eine Ölspur zu beseitigen, halfen sie gleich mit, den Verursacher ausfindig zu machen.

Denn als die Einsatzkräfte nach Welldorf kamen, betätigten sie sich als Spurensucher im doppelten Sinne.

Sie entdeckten kurz nach Mitternacht nicht nur die Ölreste an der Einmündung der Güstener Straße in die Landesstraße 213, ihnen fiel auch gleich die frischen Beschädigungen an der dort positionierten Verkehrsinsel auf, die von einem Verkehrsunfall stammen mussten.

Erste Beweisstücke stellten sie gleich sicher: Neben einem Verkehrszeichen lagen auch diverse Fahrzeugteile herum, die der offensichtlich flüchtige Unfallverursacher verloren hatte, als er über die Verkehrsinsel gefahren war.

Dann folgten die Feuerwehrleute der dort beginnenden Ölspur. Die führte sie schnurstracks zu einem wenige hundert Meter weit entfernt gelegenen Parkplatz.

Dort stießen sie auf ein Auto, das mehrere Beschädigungen im Frontbereich aufwies. Spätere Ermittlungen ergaben: Es handelte sich um den Unfallwagen.

Vom Fahrzeugführer fehlte allerdings noch jede Spur. Am Freitagvormittag konnte die Polizei den Unfallflüchtigen, einen 39 Jahre alten Jülicher dann stellen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet.

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