Fest der St.-Sebastianus-Schützen Lich-Steinstraß

Schützen : Volker Eßer schießt den Königsvogel ab

Die Vorbereitungen zum Schützenfest in Lich-Steinstraß hatten schon am Christihimmelfahrtstag ihren Anfang genommen, als die neuen Majestäten auf dem Kleinkaliber-Schießstand der St.-Sebastianus-Schützen an der Sportanlage in Lich-Steinstraß ermittelt wurden.

Hier gelang dem Anwärter Volker Eßer, mit dem 113. Schuss den „Königsvogel“ von der Stange zu holen. In der Folge war dann auch die Schützenprinzessin Jana Eßer erfolgreich, die nur 13 Mal anlegte, um siegreich zu sein. Schülerprinz wurde Lukas Speckbrock, der mit dem fünften Schuss alles klar machte.

Als neuen Wettbewerb gab es das Schießen auf ein „Einhorn“, bei dem sich die Damen der Schützen als Ziel gesetzt hatten, jenes mit wenigen Schüssen zu erlegen – dies gelang Anita Ingermann.

Ehrenkönig wurde Manfred Gurke, der von allen ehemaligen Schützenkönigen die Trophäe mit nach Hause nahm. Die „Vögel“ wurden wiederum vom Schützenoffizier Willi Lambertz in vielen Stunden hingebungsvoller Detailarbeit hergestellt und bemalt.

Gekrönt wurden die neuen Majestäten in der Kirche St. Andreas und Matthias in Lich-Steinstraß von Pfarrer Josef Wolff und dem 1. Brudermeister Leo Plum. Plum bedankte sich bei den scheidenden Würdenträgern und wünschte den neuen ein gutes Gelingen für ihre Regentschaft.

Nach zünftigem Fassanstich mit Blasmusik und den obligatorischen Böllerschüssen startete dann auch das Schützenfest. Hierfür war Schützenoffizier Heinz Willi Dahmen, Schießmeister der Schützenbruderschaft Lich-Steinstraß zuständig. Sein Hobby ist auch das Schießen mit „größeren Kalibern“. So nahm er an den Brandenburgischen Landesmeisterschaften im Vorderlader-Kanonenschießen teil. Als einer der wenigen aus NRW, vertrat er somit die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Lich-Steinstraß, als auch die Stadt Jülich und war unter den ersten Zwölf platziert.

Weiter ging das Fest mit der Party „Oldies but Goldies“ und dem großen Schützen- und Königsball im Festzelt. Der Sonntag startete um 9.45 Uhr mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal, ab 10 Uhr wurden einiger Schützenschwestern und Schützenbrüder geehrt sowie zu „Ehrenoffizieren“ ernannt. Zur Unterhaltung spielt die Bläservereinigung Merode auf.

Der große Festzug am Sonntag und der traditionelle Klumpenball rundeten das Fest ab.

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