Jülich: Fest der Lichter lässt auch Jülich strahlen

Jülich : Fest der Lichter lässt auch Jülich strahlen

Sie kommen aus Pakistan und Indien, Bangladesch, Sri Lanka oder Nepal aber auch aus Deutschland, England, den USA und aus aller Herren Länder. Gemeinsam war ihnen im Gästehaus des Forschungszentrums Jülich, dass sie gemeinsam das wohl bedeutendste Fest im Hinduismus begehen wollten.

„Happy Diwali“ begrüßte man sich in dem Haus in der Münchener Straße, wo Varum Loomba, Shibamanda Dasm, Manohar Kampili, Sree Harsha Hanumanthu und Kritika Sahni für ihre Landsleute und deren Freunde dieses Fest organisiert hatten.

Fünf Tage lang wird dieses Fest der Lichter, das grob vergleichbar ist mit Weihnachten, gefeiert. Es fällt stets auf den Neumond des Hindumonats Kartik. In diesem Jahr war das vom 18. bis 22. Oktober, doch organisatorische Gründe waren dafür verantwortlich, dass in Jülich etwas später und nur ein Abend, aber nicht weniger fröhlich gefeiert wurde.

Es gibt bei diesem Fest auch Geschenke und natürlich gutes Essen, zu dem die Gäste allesamt etwas beitrugen. So bunt wie das Völkchen, das sich teilweise in traditioneller Kleidung eingefunden hatte, so bunt war auch das Buffet, das da zustande gekommen war.

Orientalisches Buffet

Vom Tandorii-Hähnchen über Gemüse Curry, Korma und vielem anderen reichte die Auswahl, und natürlich durften auch die traditionellen Süßigkeiten wie Gulab Jamun und Lahdoo nicht fehlen. Doch das wichtigste an diesem Fest sind die Lichter.

Die traditionellen Diwali-Öllampen fand man auch im Gästehaus teilweise in bunten Ornamenten angeordnet. Und ganz wichtig ist auch das Feuerwerk, das an diesem Abend gezündet und bejubelt wurde.

Es gab ein kurzes Programm mit Sitharmusik und einem Film, der den Gästen die Bedeutung des Diwali-Festes erläuterte, doch das Beste war, dass viele unterschiedliche Nationen friedlich und fröhlich miteinander feierten.

(Kr.)
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