Jülich: Facebook für schnelle Kommunikation in Jülich

Jülich: Facebook für schnelle Kommunikation in Jülich

Dass die Nutzung von Facebook als Online-Marketing ein Zeichen für die Modernität einer Kommune ist, wissen Jülicher Stadtverwaltung und Ratsmitglieder. Ob man sich aber an einer solchen schnellen Kommunikation mit den Bürgern beteiligen soll, diese Frage beschäftigt den Ausschuss für Kultur, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing.

Der Meinungsprozess ist zwar noch nicht abgeschlossen, doch im Ausschuss stand bei allen Fragestellung der Kostenpunkt an oberster Stelle. „Ich kann dazu erst etwas sagen, wenn wir aus der Politik einen Richtungshinweis bekommen, wohin der Zug fahren soll“, sagte Dezernentin Kataria Esser.

So schloss sich der Ausschuss der Auffassung von Harald Garding (SPD) an, die Fraktionen sollten bis zur nächsten Sitzung ihre Vorstellung zu Papier bringen, um dann beraten und diskutieren zu könnte. Seine Fraktion könne sich damit anfreunden, dass die Stadt künftig Facebook als „reine Informationsquelle“ nutzen könne.

Vorteil: Bürger können schnell und unmittelbar informiert werden. Mit dem Nachteil, dass keine Interaktion — Fragen von Nutzern — möglich sind. Dieses so genannte Litfaß-Säulen-Modell dürfte, so die Einschätzung, auch bei den anderen Fraktionen auf Zustimmung stoßen.

(hfs.)
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