Siersdorf: Erstklassiger Fahrsport zwölf Stunden nonstop

Siersdorf: Erstklassiger Fahrsport zwölf Stunden nonstop

Im Mittelpunkt des pferdesportlichen Turniers beim Siersdorfer Zucht-, Reit- und Fahrverein stand erstmals eine Qualifikationswertung für den Equitana-Cup. Mit Gespannprüfungen innerhalb der regionalen Vereine werden in den jeweiligen Veranstaltungen die sechs besten Teilnehmerinnen ermittelt, die in der Endausscheidung beim Open Air in Neuss den Gesamtsieger ermitteln.

Für den Siersdorfer Reiterverein stellte die Ausrichtung der einzelnen Prüfungen im Stilhindernis- und kombinierten Fahren mit Geländehindernissen eine besondere Herausforderung dar.

Wegen der hohen Teilnehmerzahl mussten die ersten Prüfungen schon morgens um sieben Uhr starten, so dass auf dem Turnierplatz am Ende der Südstraße aus Sicht des des Vorsitzenden Hermann-Josef Wintgens „nonstop zwölf Stunden erstklassiger Fahrsport geboten wurde”.

Starter aus der ganzen Region

Am Start waren Teilnehmer aus der gesamten Region bis hin zum Niederrhein sowie aus Holland und Belgien.

Die begehrten Platzierungen wurden in unterschiedlichen Kategorien mit Ein- und Mehrspännern bei Pony- und Großpferdgespannen ermittelt. Die Endresultate nach Punkt- und Zeitfahren wurden von den Preisrichtern Monika Konrads, Michael Straeten und Otto Wörner benotet.

Geschäftsführerin Birgit Johnen-Drescher hatte in bewährter Manier und geprägt von großer Fachkenntnis die Turnieransage übernommen. Die ausgeklügelte Hindernisstrecke hatte Parcourschef Siegfried Sergel mit einem erprobten Helfer-Team hergerichtet.

Bereits am Samstag hatten sich auf dem Siersdorfer Turnierplatz Kinder und Jugendliche in einem beachtlichen Nachwuchsprogramm mit Wettbewerben von der Führzügelklasse bis hin zum Dressurreiten vorgestellt. In überraschend guten Ergebnissen zeigte sich, wie der Pferde- und Turniersport auch unter den Junioren Begeisterung entfachen kann.

Zum Programm gehörte auch eine Fohlenschau, in der die erfolgreiche Züchterfamilie Leo Hermanns (Siersdorf) von drei Staatsprämienstuten jeweils ein Fohlen vorstellte. Stolz ist man im Stall Hermanns auf die Stute „Rheinprinzess”, die 13 Fohlen zur Welt brachte. Auch Züchterstall Georg Ohligschläger (Koslar) stellte ein Fohlen aus der Altoldenburger Zucht vor. Eine Pferderasse, die sich besonders für den Fahrsport eignet.

Mehr von Aachener Nachrichten