Ernste Texte, aber trotzdem Spaß in Jülich

„Lynch’s Irish Pub“ : Ernste Texte, aber trotzdem Spaß beim Konzert

In „Lynch’s Irish Pub“ in Jülich standen zwei Bands und eine Solokünstlerin auf den Brettern. In der vollen Kneipe wurde die Konzertnacht von „Karlsson“, die sich dem Indie-Punk widmen, eröffnet.

Von den Zuschauern mit Applaus überhäuft, spielte die Kölner Band, die aus Killian Bungert (Gesang, Bassgitarre), Tobi Peters (Gesang, Gitarre), Marius Reißner (Gitarre), und Lukas Klein (Schlagzeug) besteht, auch „Schwule Könige“. Dazu der Schlagzeuger Lukas Klein: „Der Titel beruht auf einer wahren Geschichte. Es geht um einen Schützenkönig, dessen Homosexualität im Dorf nicht akzeptiert wurde.“ Deutlich ruhiger und doch hoch emotional war die Musik von „Luckless“. Das ist die Solokünstlerin Ivy Rossiter, die zum ersten Mal in der Herzogstadt gefühlvolle Texte zu Gehör brachte.


Solistin aus Neuseeland


Wie die anderen Gruppen auch hatte „Luckless“ neue Titel mit im Gepäck. So kamen die Besucher des Pubs in den Genuss von „Palpitations“. In dem Lied werden die Eindrücke von „Luckless“ verarbeitet, als sie 2015 nach Deutschland kam. „Ich konnte die Sprache kaum und war irgendwie isoliert“, sagte die Neuseeländerin .

„Port in a Strom“ spielten schließlich „Luckless“ und „East“, die dritte Gruppe des Abends, zusammen. Diese Musiker beendeten in „Lynch’s Irish Pub“ ihre Deutschlandtour. „East“, die aus Tilmann „Zwille“ Benning (Gesang), Nico „Krücke“ Kansy (Gitarre), Steph „Bock“ Mertes (Bassgitarre), Eric „Knochen“ Pauly (Gitarre) und Armin „Delle“ Wondra (Schlagzeug) bestehen, spielen die Musikrichtung Emo. Obwohl die Gruppe im Pub ordentliche Stimmung machte, waren die Themen der Songs ernst. Deutlich wird dies vor allem in „Chalkwhite“. Der Song handelt von einer Geburt aus der Sicht des Vaters. Zwischenzeitlich durchlebt er die Ungewissheit, ob die Mutter überlebt. (mio)

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