Musikalische Reise in die Südstaaten: Engelbert Wrobel’s „International Jazz Quartett“ im Kulturbahnhof

Musikalische Reise in die Südstaaten : Engelbert Wrobel’s „International Jazz Quartett“ im Kulturbahnhof

„Summertime – and the living is easy…“: Wer sich am vergangenen Samstagabend im Kuba einfand, fühlte sich gleich von der ersten Minuten an in die amerikanischen Südstaaten nach Dixieland versetzt. Grund dafür war das vom Jazzclub Jülich veranstaltete Jazzkonzert, das die bereits hohen Erwartungen noch übertraf.

ingeladen hatte man Engelbert Wrobel’s „International Jazz Quartett“, bestehend aus Thilo Wagner am Klavier, der australischen Jazzsängerin und Bassistin Nicki Parrott, dem amerikanischen Trompeter Duke Heitger sowie Engelbert Wrobel selbst, der in Abenden aufwuchs. Wrobel spielte nach Angaben des Jülicher Jazzclubs bereits schon auf allen Jazzfestivals, die von Bedeutung sind.

Sein Spiel zeichnet sich sowohl durch einen vollen Sound als auch seine brillante Technik aus. Zum Publikumsliebling avancierte allerdings auch Nicki Parrott, die mit ihrer Spielfreude den musikalischen Funken gleich von Anfang an auf das Publikum überspringen ließ. Zum restlos ausverkauften Konzert strömten derart viele Jazzfreunde in die große Halle des Kuba, dass noch schnell weitere Sitzgelegenheiten geschaffen werden musste, um alle Gäste aufzunehmen.

Immer wieder Szenenapplaus spendete das jazzkundige Auditorium, wenn die vier Künstler aus drei verschiedenen Kontinenten virtuose Soli ablieferten. Voller Vorfreude auf die nächsten Jazzveranstaltungen verließen die Gäste den Kuba nach einem rundum gelungenen Abend. Am 7. Juli kann man sich im Jülich-Kirchberger Wymarshof auf einen Jazzfrühschoppen freuen. Das nächste Konzert des Jazzclubs findet am 6. September mit den „Red Hot Cancers“ im Kuba statt.

(rb)
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