Jülicher Land: Einzelschützen des Bezirksverbandes Jülich verbessern sich

Jülicher Land : Einzelschützen des Bezirksverbandes Jülich verbessern sich

Auch die Auflageschützen des Bezirksverbandes Jülich der Historischen Schützenbruderschaften haben es geschafft, vor den Osterfesttagen ihre Saison zu beenden. Insgesamt 21 Mannschaften waren hier wie in den Vorjahren am Start, verteilt auf drei Wettkampfklassen.

Die 1. Bezirksklasse absolviert ein 30-Schuss-Programm, die beiden übrigen Klassen schießen jeweils 20 Schuss. Das erschwert die Vergleichbarkeit der Klassen untereinander. Der Auf- und Abstieg zwischen den beiden unteren Klassen ist weniger problematisch, da das Leistungsniveau der Spitzenteams dieser Klassen nahezu gleich ist.

Schwierig wird es aber für den Aufsteiger in die 1. Bezirksklasse. Wie die beiden letzten Jahre gezeigt haben, schafft es der jeweilige Aufsteiger nicht, sich in der oberen Klasse zu etablieren. Das könnte sich in der kommenden Saison ändern, weil der Aufsteiger Pattern III in der 2. Bezirksklasse sehr gute Ergebnisse aufzuweisen hat. Die beiden Spitzenschützen Stephan Köhler und Peter Joussen werden ihr Team auch in der höheren Klasse Geltung verschaffen. Beachtung verdient Neuling Kirchberg in der 3. Bezirksklasse, der auf Anhieb den Aufstieg in die 2. Klasse dank der Spitzenschützin Kerstin Prinzen schaffte, die einen Super-Ringdurchschnitt von 200 erzielte.

Die 1. Bezirksklasse wird seit Jahren von Aldenhoven dominiert. Das Team hat sich wiederum keinen Verlustpunkt geleistet und hält seine Gegner auf Distanz. Ihre Spitzenschützen Dieter und Resi Mingers erzielten beide optimale Ringdurchschnitte von 300. Dicht auf den Fersen sind den Aldenhovenern die Mannschaften Schleiden II und Pattern, aber auf Distanz, wie in den Vorjahren.

Überhaupt weisen die Saisonergebnisse nicht nur bei den Spitzenmannschaften der 1. Bezirksklasse abermals Steigerungen gegenüber den Vorjahren auf. Alle Mannschaften und auch die Einzelschützen haben sich verbessert. Insgesamt wurde von 16 Schützen der 1. Bezirksklasse 78 Mal die optimale Ringzahl von 300 erreicht.

(gre)