Eintrittsgeld auf dem Adventsmarkt in Bastion vom Brückenkopfpark

Sicherheit ist teuer : Park stöhnt über Belastungen

Muss zum Adventsmarkt in der Bastion des Brückenkopf-Parks bald ein Eintrittsgeld erhoben werden? „Wir denken darüber nach. Für dieses Jahr schließen wir das aber aus“, sagt Brückenkopf-Park-Prokurist Hans-Josef Bülles - trotz einiger Hürden.

Er hat das vorweihnachtliche Angebot stets als Dankeschön für die Besucher des Parks verstanden, zumal der Markt in einem stimmungsvollen Ambiente präsentiert wird.

„In Holland gibt es noch eine ähnliche Veranstaltung in Katakomben, sonst kann das aber keiner in einer solchen Form anbieten“, sagt Bülles. Der Andrang bei der dreitägigen Veranstaltung jeweils Mitte Dezember gibt den Veranstaltern recht – wären da nicht Hürden, die man im Park überspringen müsste. „Die Auflagen für Veranstaltungen werden immer strenger. Im letzten Jahr benötigten wir ein Sicherheitskonzept für die Südbastion und mussten für die Dauer der Veranstaltung eine Feuerwache stellen. Ein Feuerwehrauto in der Bastion steigert aber nicht das Ambiente“, sagt Bülles. Aber die Kosten.

Ein vierstelliger Betrag war es, der zusätzlich aufgewendet werden musste. Das sei in Zukunft finanziell nicht mehr stemmbar. Richard Schumacher, zuständiger Dezernent in der Stadtverwaltung, kann die Probleme nachvollziehen. Aber: „Die Anforderungen an die Sicherheit bei Veranstaltungen sind nach der Love-Parade in Duisburg und dem Brand am Düsseldorfer Flughafen deutlich gestiegen. Die verschärften Regeln des Brandschutzes treffen jeden Veranstalter, vom Brückenkopf-Park bis zum Karnevalsverein.“

Auch beim Drei-Bühnen-Konzept rechnet Bülles mit Hürden – die Bauanträge werden aktuell bearbeitet. Bülles: „Da wird einiges auf uns zukommen.“ Soll heißen: Die Denkmalbehörde könnte die Umsetzung des Konzeptes verhindern wollen. „Da ist dann der Rat gefragt“, hofft Bülles drauf, das erweiterte Veranstaltungskonzept auch realisieren zu können.

(bugi)