Jülich: Ein Wermutstropfen beim Titzer Heimsieg gegen den TSV Düren

Jülich : Ein Wermutstropfen beim Titzer Heimsieg gegen den TSV Düren

Als die A-Liga-Partie zwischen Schwarz-Weiß Titz und dem Türkischen SV Düren abgepfiffen war, freuten sich die Gastgeber über einen 3:2-Sieg, während die Gäste alle Hoffnungen begruben, am Ende der Spielzeit Platz zwei in der Tabelle zu belegen, um dann eventuell über die Quotientenregelung doch noch den Aufstieg zu schaffen.

Doch Schwarz-Weiß-Trainer Renardo Schiffer schob ebenfalls Frust: „Ich ärgere mich über die gelb-rote Karte, die Kanapinar in der Schlussminute bekommen hat. Gut, er wollte die Situation bereinigen, hat aber dafür die gelbe Karte gesehen. Aber bereits in der ersten Halbzeit sah er Gelb“, sagte Schiffer.

Folglich sei der Platzverweis gerechtfertigt. Damit war des Trainers „Traum“geplatzt, in insgesamt 60 Pflichtspielen während zwei Jahren ohne Matchstrafe oder rote Karten auszukommen, . „Dies wäre ein Rekord gewesen“, meinte er. Aber auch so dürfte Titz sicherlich erneut als einer der fairsten Mannschaften im Fußballkreis Düren ausgezeichnet werden.

TSV zunächst auf Siegkurs

Was das Spiel betrifft, da lag der TSV aus Düren nach einer 2:0-Führung schon klar auf Siegkurs. Doch nach einer halben Stunde erwachte die Platzelf, übernahm mit Fortdauer des Spiels die Regie, um nach dem 2:2-Ausgleich von Visar Behrami (74.) noch durch Fransesco Alberga (87.) zum 3:2-Siegtreffer zu kommen.

Jetzt gilt es für den Aufsteiger, Rang vier zu verteidigen. Im letzten Spiel geht es zum 1. FC Krauthausen. Ein Sieg der Titzer würde den kleinen HSV aus Hambach als Fünfter auf Distanz halten.

(hfs.)
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