Lich-Steinstraß: Ein verdienter Sieg nach zehn Tagen Sommer-Cup in Lich-Steinstraß

Lich-Steinstraß : Ein verdienter Sieg nach zehn Tagen Sommer-Cup in Lich-Steinstraß

Die Jülicher „Zehner“ wiederholen ihren Turniererfolg aus dem Vorjahr. Mit einem 4:1-Sieg gegen den Liga-Konkurrenten Birkesdorf setzten sie sich im Finalspiel beim 25. Sommer-Cup in Lich-Steinstraß durch. Zur Halbzeit stand es (1:1). Als Lohn konnte Mannschaftsführer Giovanni Ascione von Schirmherr Uwe Massmann den Siegerscheck in Höhe von 600 Euro in Empfang nehmen.

In einem waren sich die rund 200 Zuschauer und die beiden Trainer Lars Sachße und der Jülicher Michael Hermanns einig: Der Sieg des SC Jülich 1910/97 war in dieser Höhe verdient. Besonders in Durchgang zwei zeigten sich die „Zehner“ überlegen, ließen noch gute Tormöglichkeiten aus beziehungsweise Viktoria-Keeper Aike Rosarius verhinderte mit einigen guten Szenen noch eine höhere Niederlage.

Mit dem gemeinsamen Gruppenfoto der Finalisten Viktoria Arnoldsweiler (l.) und den SC Jülich 1910/97 endete das 25. Sommerturnier der Germania aus Lich-Steinstraß. Fotos. hfs.

„Angezogene Handbremse“

„Ich mache meinen Jungs keinen Vorwurf. Gegenüber dem Halbfinalspiel gegen Hambach musste ich einige Leute ersetzen“, erklärte Lars Sachße, und machte deutlich, „dass Jülich verdient gewonnen hat.“

Dabei lieferten beide Seiten in der ersten Halbzeit alles andere als schönen Fußball ab. Keinerlei Torchance wurde herausgespielt. So waren denn die beiden Treffer zum 1:1-Halbzeitstand Standards geschuldet. Das 1:0 für den SCJ kam durch ein Eigentor von Joel Teichert (10.) zustande. Der Ausgleich fiel durch das Elfmetertor von Dennis Stanke. „Da haben beide Seiten mit angezogener Handbremse gespielt“, meinte Michael Hermanns in seiner Spielanalyse nach dem Abpfiff. Da stand es allerdings 4:1 für seine Elf.

Die ging beherzter in Durchgang zwei und spielte konzentrierter nach vorne. Und noch vor dem 2:1 in der 65. Minute — Kevin Zöller verwandelte ein kurz hereingegebene Ecke — hätte treffen müssen. Doch Birkesdorfs Torhüter Rosarius zeigte sich in Form, wehrte die Schüsse von Marvin Büttner (55.) oder aber Thomas Hoffmann (60.) ab. Auch in der 75. Minute war er auf seinem Pfosten. Denn den Gewaltschuss von Büttner konnte er noch über die Querlatte lenkten.

Doch mit dem 3:1 (86.) — ein Zuspiel von Denniz Büber versenkte Abas Chahrour mustergültig — war das faire Finalspiel entschieden. Das vierte Tor der Jülicher durch Thomas Hoffmann in der Schlussminute war nur noch Zugabe.

Dank für das schöne Turnier

„Ich bin zufrieden, wir haben einige gute Kombinationen gesehen, aber wir sind noch steigerungsfähig“, meinte Jülichs Trainer nach dem Abpfiff und blickte schon dem Saisoneröffnungsspiel am kommenden Samstag beim 1. FC Krauthausen entgegen. „Da müssen wir zulegen.“ Bevor Schirmherr Uwe Massmann an Jülichs Mannschaftsführer Ascione den Siegerscheck und den für die Viktoria an Tim Hansen, ausgestellt über 300 Euro, übergab, bedankte er sich bei Fußballern, Schiris, Helfern und Organisatoren für ein „zehntägiges gutes und schönes Turnier.“

Das Turnier war auch in den Augen der Germania ansprechend und erfolgreich. Dies unterstrich jedenfalls erster Vorsitzender Michael Breuer. Der besonders die beiden Themenabend erwähnte. „Mallorca-Fete und Kölsche Nacht sind hervorragend angenommen worden. Dafür ein großes Dankeschön an all unsere vielen Gäste“, unterstrich der Germania-Chef, der ausdrücklich die Fairness der beteiligten Mannschaften und das Engagement der vielen Helfer, die zum Gelingen beitrugen, erwähnte.

(hfs.)
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