Aldenhoven: Ein Dutzend Obstbäume als „Ausgleich” für Bebauungsplan

Aldenhoven: Ein Dutzend Obstbäume als „Ausgleich” für Bebauungsplan

Am Ortsrand von Freialdenhoven in Richtung Merzenhausen, wo Fußgänger und Radfahrer rasten können, sind zwölf Obstbäume gepflanzt worden. Wie Anita Klotz als Baudezernentin der Gemeinde Aldenhoven Anita Klotz erläutert, handelt es sich um eine ökologische Ausgleichsmaßnahme für einen Bebauungsplan. Herrichtung und Bepflanzung kosten die Gemeinde also nichts.

Die Ausgleichsfläche grenzt an das sogenannte „Bermuda-Dreieck” - eine nicht ganz ernste Bezeichnung, die nach Angaben von Ortsbürgermeister Jakob Leipertz auf die Baudezernentin zurückgeht. Dieses Areal verfügt über eine hölzerne Sitzgruppe (mit Tischaschenbecher), an die stillgelegte Siersdorfer Schachtanlage Emil Mayrisch erinnert ein Förderwagen. Zudem hat ein Freialdenhovener Bürger ein gusseisernes Madonnen-Relief angebracht, das allerdings von Kirschlorbeer überwuchert ist.

Die Ausgleichsfläche, auf der auch eine Trafo-Station des Energieversorgers EWV steht, ist gut 1200 Quadratmeter groß - pro Baum wird mit 100 Quadratmetern gerechnet. Es soll, so Klotz, auch noch eine Hecke angelegt worden. Eine kleine Fläche am Bermuda-Dreieck wird noch landwirtschaftlich genutzt, sie könnte ebenfalls zum ökologischen Ausgleich von Baumaßnahmen in der Gemeinde genutzt werden.

Allerdings könnte das Areal schrumpfen, wenn an der Kreisstraße 11 ein Radweg gebaut wird. Den befürwortet Jakob Leipertz. Denn die Kreisstraße werde von Fußgängern und Radfahrern „sehr stark frequentiert”. Und für Autos sei die Holperstrecke nicht leicht zu befahren. „Bei 70 km/h fängt man an zu schaukeln.”

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