Ederen: Ederener Karnevall: Jeckes Jubiläum

Ederen: Ederener Karnevall: Jeckes Jubiläum

Drei mal elf Jahre ist nun schon der Ederener Karneval alt, oder besser gesagt jung. Nach wie vor baut die IG dabei auf ihre eigenen Kräfte und hat sich in all diesen Jahren das besondere Flair erhalten.

Ausverkauft war daher auch wieder die Bürgerhalle und ausgelassen feierten die Ederener Närrinnen und Narren ihren Karneval. Deutlich wurde dabei wieder, dass man über so tolle Eigengewächse verfügt und damit auf teure Einkäufe verzichten kann. Um dem Publikum dann doch wieder einmal etwas Neues zu bieten, schauen sich die Organisatoren in der näheren Umgebung um. Da waren zum Beispiel die Party Brüder aus Hottorf, die mit Live-Musik und Ballermann-Hits für Stimmung sorgten. Aus Floßdorf waren Bernd Göbbels und Michael Matzerath gekommen, die mit ihrem „Tanz des kleinen Mannes“ das Publikum begeisterten, oder Toni Schunck, der nicht nur gemeinsam mit Carolin Spelthann durch das Programm führte, sondern auch als Mann aus den Welzer Alpen in die Bütt ging.

Nicht fehlen darf bei der Ederener Sitzung die Linnicher Stadtgarde. Die Männer und Frauen um Kommandant Uli Meuser sind dort schon Stammgäste. Vor allem tänzerisch hat das Dorf eine Menge zu bieten, und immer wieder stehen junge Frauen aus Ederen auch auf anderen Bühnen. Eine Tanzgarde gibt es, die mit einem traditionellen Mariechentanz den Anfang machte. „Skills2Move“ nennen sich einige junge Frauen, die mit dem Thema „Fire and Ice“ überraschten und sogar einige Eisbären mitgebracht hatten.

Die Gruppe Strohfeuer ist ebenfalls ein Begriff, die als äußerst charmante Teufel begeisterten. „Circus de Kölle“ hatten die Sunlights zu bieten, und mit heißen Samba Rhythmen begeisterte das Männerballett zum krönenden Abschluss die Gäste. Doch dazwischen gab es auch reichlich Musik. Zur Sitzung gehört auch stets der beliebte Hit-Mix, den einige Männer und Frauen aus dem Dorf servieren.

Von Heino über Beatrice Egli, Coleurs und Casala reichte der Cocktail den sie servierten und der die Stimmung weiter anheizte. Was wäre eine Sitzung ohne Büttenreden. Neben Toni Schunck waren es Annemie Esser als Frau aus dem Dorf und Franz-Josef Römgens, die das Dorfgeschehen aufs Korn nahmen. Bereits am Sontag zuvor hatte die Kaffeeklatsch-Sitzung stattgefunden, die sich ebenfalls stets großer Beliebtheit erfreut.

(Kr)
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