Das Jahr 2018 in Jülich, Teil 3: Dürre, Feuer, ein Supercomputer und Proteste

Das Jahr 2018 in Jülich, Teil 3 : Dürre, Feuer, ein Supercomputer und Proteste

Der dritte Teil des Rückblicks spiegelt die Monate Juli bis September wieder. In der Chronologie eine Übersicht über Themen, über die in Jülich und Umgebung gesprochen wurde.

Juli 

  • Starthilfe in Jülich für 100 neue Firmen. Die Existenzgründermesse „Aufbruch“ liefert reichlich Stoff.
  • Noch kein neuer Geschäftsführer im Jülicher Park. Der Bürgermeister Axel Fuchs tritt auf die Bremse.
  • Windiger Streit auf höchstem Niveau. Rechtmäßigkeit von „Konzentrationszongen“ für Windkraftanlagen wird vor Bundesverwaltungsgericht geklärt.
  • Der erst 14-jährige Noah Bodelier aus Linnich gewinnt als Neuling bei den U17-Leichtathletik-Weltmeisterschaften für Menschen mit körperlicher Behinderung viermal Silber.
  • Aus dem Hahn fließt stetig Wasser. Linnich bringt Versorgungskonzept auf den Weg, Liefervertrag mit Gangelt reicht bis 2028.
  • Bewegende Feierstunde zum Abschied von Beate Wirth-Weigelt, der Leiterin der Schirmerschule.
  • Zu hohe Nitratwerte im Brunnenwasser. Umweltverband findet bei Analysen deutliche Überschreitungen der Grenzwerte in Hambach, Koslar und Barmen.
  • Wieder Debatte ums Krankenhaus. CTW-Aufsichtsrat befasst sich mit möglichen „Verlagerungen“ von Jülich nach Linnich. Wirtschaftliche Probleme.
  • Schwermetalle im Boden der Baugebiete? Behörden warnen Anwohner im früheren Inde-Überschwemmungsgebiet.
  • Überwältigende Hilfsbereitschaft in Titz, nachdem das Haus einer siebenköpfigen Familie ein Raub der Flammen wird.
  • Eine feucht-fröhliche Ferienstart-Party – 1000 junge Menschen planschen im Jülicher Freibad.
  • Weinfans schwärmen auf dem Schlossplatz. 19. Fest lockt etwa 15000 Besucher. Trend zu leichten Sommerweinen.
  • Die Zeltkuppel im Part wird löchrig. Nach 20 Jahren besteht nun Handlungsbedarf. Bürgermeister plädiert für Pagodenzelt.
  • Erster Jahrgang verlässt Sekundarschule, von 130 Absolventen versuchen sich 42 am Abitur.
  • Dioxin an Inde: Ursachensuche schwierig. Einleitungen reichen bis zu 100 Jahre zurück.
  • Der tägliche Einsatz gegen Trockenheit. Im gesamten Jülicher Land werden junge Pflanzen und bestimmte Stadtbäume seit Wochen gewässert.
  • Ansturm aufs Freibad eine Herausforderung, bis Ende Juli sind es schon so viele wie im gesamten 2017.
  • Ripuarisches Erbe noch heute zu hören. Im Jülicher Land werden manche Worte von Ort zu Ort unterschiedlich ausgesprochen. Die richtige Aussprache gibt es dabei nicht. 

August 

  • Die Bagger werden schon aufgetankt. Die integrative Kultur- und Begegnungsstätte schickt sich an, von der Planskizze auf den Place de Lesquin zu springen.
  • Mehr Kraft bei der Stadtentwicklung, städtische GmbH rüstet auf für Brainenergy-Park und neue Baugebiete.
  • Ein weiteres Traditionsgeschäft schließt. Die Vorsitzende der Werbegemeinschaft Jülich gibt ihren Laden in bester Lage auf.
  • Kurtz zieht an die Merscher Höhe. Nach über fünf Jahrzehnten verlässt der Jülicher Baufachhandel das Rurufer.
  • Dankbar für jede Abkühlung. Die Hitzewelle stellt manche im Jülicher Land vor besonders heiße Herausforderungen.
  • Trotz Dürre: In der Rur ist alles im Fluss, Wassermenge wird mit den Talsperren reguliert.
  • Fünf Bahnlinien führten nach Jülich. Vor 100 Jahren war das Schienennetz der Stadt ungewöhnlich gut ausgebaut. Heute nur noch wenige Zeugnisse.
  • Die Taufe im Barmener See empfangen. Die Freie Evangelische Gemeinde Jülich nimmt drei Menschen neu auf mit einer außergewöhnlichen Tauffeier.
  • Leben aus toten Knochen. Linnichs Chefarzt Arjan Mullahi schenkt einer 66-Jährigen das Gehen mit einem außergewöhnlichen Verfahren.
  • Kein Auslaufen, Explodieren, Brennen. Jülicher Forscher entwickeln Festkörperbatterie, die vor allem für Elektroautos Verbesserungen bringen kann.
  • Explosion reißt Jülich aus dem Schlaf – in der Nacht brennt in der Zuckerfabrik ein Hallendach. Großeinsatz.
  • Neue A 44: Umgestaltung am Autobahndreieck Jackerath nach sechs Jahren beendet.
  • Ideensammlung zum Strukturwandel. Bei der Konferenz zur Braunkohle stellt sich MdB Oliver Wittke den Anliegen der Gesellschaftsträger aus der Region. 

September 

  • Seit 40 Jahren Kreativmotor der Stadt – Kunstverein feiert Jubiläum in der Schlosskapelle.
  • Freialdenhovener Dorfgemeinschaft stützt Brandopfer. Bürger und Vereine spenden und helfen, wo sie können.
  • Hochwasserschutz für trockenen Bach. Höhere Ufer-Mauern in Hasselsweiler. Kläranlage in Rödingen wird stillgelegt. Jackerather Kanal wird verlegt.
  • Rathaus: Kulisse eines großen Neubaus? Edeka, Aldi und „neue Stadtverwaltung“ und einem Dach am Schwanenteich.
  • Weniger Bewerber, mehr freie Stellen. Ausbildungsplatz-Situation im Kreis Düren: die Suche wird immer schwieriger.
  • Die verrückte Treppe an der Rur. Der Zugang zur „Relax-Terrasse“ an der Jülicher Rur wandert ein paar Meter und ist nun der Anfang eines „Dienstwegs“.
  • Die Proteste am Hambacher Forst nehmen zu. Demonstrationen der Braunkohlegegner werden zu Großereignissen, während RWE und die Polizei beginnen, die Baumhausdörfer zu räumen.
  • Lückenschluss Linnich-Baal scheitert nicht am Geld … aber Realisierung des Gleis-Lückenschlusses kann dauern.
  • Dürre-Folgen sind noch nicht absehbar. In acht Monaten fielen in Jülich 39 Prozent weniger Niederschlag. Ernteeinbußen, Baumschäden.
  • Erneuter Eklat im Indener Rathaus: Aus Protest verlässt Bürgermeister Jörn Langefeld eine Ausschusssitzung direkt zu Beginn. Am Tag danach erklärt er, eine Schadensersatzforderung gegen seinen Vorgänger gestellt zu haben und erzürnt damit die Ratsmehrheit.
  • Ein Juwel als Standortfaktor. Großer Bahnhof bei der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Supercomputers Juwels am Forschungszentrum.
  • Tempo-30-Test auf Weg zur Zuckerfabrik. Ab Ende des Monats gilt eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit für alle auf zwei Straßen.
  • Seniorenquartier auf Stadthallenfläche: 28 Wohnungen, 80 Pflegeplätze und neun Wohneinheiten für Menschen, die beatmet werden müssen.
  • Zuckerrüben erleiden den Rosineneffekt. Lange Dürreperiode drückt die Erträge in den Keller.
  • Sanierungsstau auf Linnichs Straßen. Die Gemeindeprüfungsanstalt hat die Stadt ein halbes Jahr beobachtet.
  • Feuerwache zieht an Jülicher Stadtrand. 8000 Quadratmeter-Grundstück an der Römerstraße.
  • „Kleine Moschee“ ist ein großer Wunsch. Der Verein „Islamisches Zentrum“ ist ein halbes Jahr im Heckfeld zu Hause. Keine „Hassprediger“, keine Koranschule.

Die anderen Teile des Jahresrückblicks gibt es hier:

1.Teil: Januar - März

2. Teil: April - Juni

4. Teil: Oktober - Dezember

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