Linnich: Dritter Fotoabend des Geschichtsvereins: Zurück bis in die 50er Jahre

Linnich: Dritter Fotoabend des Geschichtsvereins: Zurück bis in die 50er Jahre

„Schade“ fanden die mehr als 90 Gäste, die zum dritten und letzten Fotoabend des Linnicher Geschichtsvereins ins Rathaus der Stadt gekommen waren. Mit Spannung waren Günter Wentz, Vorsitzender des Vereins, sein Stellvertreter Stefan Helm und der Vorstand an dieses Experiment zum 1125-jährigen Bestehen der Stadt herangegangen.

Im September fand die erste Veranstaltung statt, damals kamen schon über 40 Personen um sich die Archivfotos aus der Zeit um den 1. Weltkrieg anzusehen. Beim zweiten Fotoabend, der gut zwei Stunden dauerte, kamen wieder etliche Bürger mehr.

Beim dritten Abend erwies sich der Rathaussaal schon fast als zu klein. Es waren rund 60 Jahre von 1950 bis heute, die im Zeitraffer durchlaufen wurden. In dieser Zeit wurde etwa die wieder aufgebaute Rurbrücke eingeweiht, die Bahnverbindung fertiggestellt oder die Stadthalle errichtet.

An vieles konnten sich die Zuschauer erinnern und erkannten so manchen auf den Bildern wieder. Dies alles wurde für die Archive festgehalten, für die Aktiven des Vereins schloss sich manche Wissenslücke. Viele der Anwesenden hoffen, dass dies doch nicht der letzte Fotoabend war.

Promenade vorn

An diesem Abend nahm Stefan Helm außerdem eine kleine Siegerehrung vor. Man hatte einen Wettbewerb zum Stadtjubiläum ausgeschrieben, bei dem es einige Fragen zu beantworten galt. Die wichtigste war dabei wohl die nach dem persönlichen Lieblingsort in Linnich. Hier machte mit großem Abstand die Promenade das Rennen.

Unter den 69 Einsendungen wurden dann die Gewinner ausgelost. Den Hauptpreis gewann Barbara Giessen. Weitere Preise erhielten Barbara Dahmen, Käthe Pelzer-Vieten, Sara Eßer, Hendrik von Wirth, Waltraud Heck, Anita Vasiliow, Hannelore Holle, Helene Venrath, Heiner von Wirth, Tabea von Wirth, Florian Esser, Marianne Vogt und Franz Josef Stegers.

Einen Sonderpreis erhielt Maximilian von Wirth, dessen Lieblingsplatz das „Ruba“ war, sein Preis war natürlich eine Zehnerkarte fürs Bad.

Außerdem galt ein Dankeschön Nico Lindstädt, der die Aufgabe übernommen hatte, das Archiv zu digitalisieren und damit diese Veranstaltung erst möglich zu machen

(Kr.)