Ringen: Doppelerfolg des TuS Aldenhoven vor heimischem Publikum

Ringen : Doppelerfolg des TuS Aldenhoven vor heimischem Publikum

Beide Ringer-Teams des TuS Aldenhoven waren bei ihren neuerlichen Kämpfen erfolgreich. Die Landesliga-Truppe besiegte mit ihrer Erfahrung die starke junge Mannschaft aus Köln mit 21:16. Die Nachwuchsmannschaft überzeugte mit einer starken Mannschaftsleistung 30:27 gegen Eupen zum ersten Sieg.

Dass Bezirksligateam hat am Wochenende keinen Kampf, für die Erste geht es am Samstagabend gegen den Gast vom RC Ehrenfeld.

Das Nachwuchsteam aus Aldenhoven konnte trotz fehlendem Fliegengewicht Yasa Eyrice in der 57 Kilogramm-Klasse — er verletzte sich in der Vorwoche beim Training — den Gegner besiegen. Daniel Gärtner (61 kg) und Marrouan El Gourari (66 kg) hielten lange gegen die körperlich stärkeren Gegner mit, mussten sich aber letztendlich geschlagen geben. Anis Hnini dominierte im Superschwergewicht klar. Nach hoher Punkteführung krönte er seinen Überlegenheit mit einem Schultersieg.

Bashar Faraj (85 kg) und Janik Zilken (98 kg) zeigten klare Fortschritte in ihren Wettkämpfen. Beide ließen in keiner Sekunde dem Gegner eine Chance. Punkt für Punkt erkämpften sich beide Athleten. „Mit den Trainern in der Ecke fällt es einem leichter, zu Hause im Hexenkessel zu kämpfen. Auswärts fehlen die Kommandos, die wir vom Training gewohnt sind“, freute sich Anis Hnini über das Trainerteam Ralph Bettge und Mohamed Zeggai in der Ecke. Am Ende stand der verdiente 30:27 Sieg gegen den Gast aus dem Nachbarland Belgien.

Im zweiten Kampf des Abends begrüßte die erste Mannschaft des TuS Aldenhoven die Ringer aus Mülheim am Rhein. Die Gäste reisten mit einem jungen Team an, das aus dem starken Nachwuchsbereich bekannt ist. „In ein paar Jahren wollen wir auch da stehen, wo der KSK Neuss und der AC Mülheim heute mit der eigenen Jugend stehen“, wünschte sich Trainer Mohamed Zeggai vor dem ersten Mattenvergleich.

Im Fliegengewicht startet wie gewohnt Wahidollah Amini. In den ersten Minuten dominierte Wahidollah den Kampf und ging mit zwei Punkten in Führung. Das junge Talent aus Köln blieb hartnäckig und ließ Wahidollah nicht seinen Ringerstil umsetzen. Kurz vor der Pause passiert es. Wahidollah setzt zur Kopfrolle an und wurde abgefangen. 30 Sekunden waren es noch bis zur Pause.

Der junge Mann aus Köln wollte unbedingt den Schultersieg. Der TuSler quälte sich allerdings in die Brücke, verhinderte das. Das Auskämpfen der Situation hatte Kraft gekostet. In der zweiten Runde wollte Wahidollah noch das Ergebnis drehen, doch der junge Kölner stellte sich immer wieder clever auf und siegte nicht unverdient. Mit diesem Punktsieg für die Kölner hatte man in der Trainerecke der Aldenhovener nicht gerechnet.

Im Superschwergewicht holte Barthel Buntenbruch die Punkte fürs Team schon an der Waage. Der Gast stellte keinen Gegner. Im Bantamgewicht musste Milad Ziyae (61 kg) in seiner ungewohnten Stilart griechisch-römisch ran. Zwei junge Talente aus NRW traten gegeneinander an.

Milad ließ nichts anbrennen. Sofort ging es nur nach vorne. Nach 4.15 Minten stand es 15:0 für den Aldenhovener. Anouar Bourouihja (98 kg), Jakob Kämper (86 kg) und Vadim Dubowik (75 kg Freistil) konnten dem TuS-Konto weitere Siege gutschreiben. Dagegen gingen Niklas Basner (75 kg, g./r.), Naweed Sayed (71 kg) und Thomas Ritz (80 kg) leer aus.

Den stärksten Kampf lieferten sich allerdings die Athleten im Leichtgewicht. Vahed Alipour (66 kg) hatte es mit dem sehr guten Mann Yunus Kablan zu tun. Dass Ringertalent aus Köln war ständig agil und suchte die Angriffe. Alipour stellte dem seine Erfahrung gegenüber, nutzte immer wieder die kleinen Stellungsfehler des Gegners aus, konterte ihn mit sehenswerten Techniken aus. So stand am Ende ein Sieg für den Aldenhovener auf der Anzeigentafel. Der trug zum 21:16-Gesamterfolg bei. Am Samstagabend begrüßt man den RC Ehrenfeld.

(hfs.)
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