Jülich: „Die Linke“ fasst Fuß im Norden

Jülich : „Die Linke“ fasst Fuß im Norden

Mit der Abwicklung der Regularien im „Café Liebevoll“ ist es amtlich: „Die Linke“ hat einen Bezirksverband für den Nordkreis ins Leben gerufen, fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem entsprechenden Beschluss des Kreisvorstandes.

Als Versammlungsleiter fungierte Valentin Veithen, Kreissprecher der Linken und Fraktionssprecher im Dürener Stadtrat. Er stellte die beiden möglichen Gremien vor. Entweder führen ein Sprecher und eine Sprecherin (alle Posten müssen quotiert besetzt werden) die Nordkreis-Linken an, der Rest fungiert als als Beisitzer, oder ein gleichberechtigter Sprecherrat bildet das Gremium.

Die Versammlung einigte sich auf die zweite Alternative, die sich „gerade bei kleinen Parteien“ anbiete. Im Nordkreis wohnen insgesamt 27 Parteimitglieder, 16 davon in Jülich. Drei kommen aus Niederzier, zwei aus Aldenhoven, fünf aus Titz und einer aus Linnich. Gewählt wurde das Quartett aus Sven Reichert, Manfred Penners (beide aus Jülich), Mihaela Mörsch (Aldenhoven) und Birgit Epe (Niederzier).

Schulung

Die konstituierende Sitzung war die insgesamt vierte Zusammenkunft in Jülich, eine erste Gründungsversammlung hatte im Mai in „Wilhelm‘s Brauhaus“ stattgefunden (wir berichteten). Birgit Epe informierte über die zwischenzeitliche Terminierung der ganztägigen Neumitgliederschulung, die am 28. Juli im Kuba über die Bühne gehen wird.

Als Referent konnte Rechtsanwalt Hans Decruppe aus der Kölner Fachkanzlei für Arbeitsrecht gewonnen werden. Schwerpunktthema wird die Kommunalpolitik sein. Sie ist die „Basis für unsere Arbeit, die muss stimmen“, wie Veithen es auf den Punkt brachte. Die Bundespolitik sei „eine ganz andere Welt“. Mehrere Linke haben eine solche Schulung bereits absolviert, aber „man kann ja nie genug lernen“, wie Birgit Epe es ausdrückte.

Internetauftritt

Zweite Baustelle war die Überarbeitung der Homepage der Dürener Linken nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). „Das Grundgerüst ist geschaffen“, in Kürze werden auch die Nordkreis-Linken über die Website www.dielinke-dueren.de zu finden sein. Der Kreisverband will noch „zwei bis drei Webmaster“ bestimmen. Weil es „wichtig ist, im Internet zu kommunizieren“, sollen die Nordkreis-Linken wie alle Ortsverbände einen eigenen Facebook-Auftritt erhalten.

Beispielhaft

Ein gutes Beispiel der Dürener Linken für ein hauptsächlich über dieses soziale Medium abgewickeltes Thema war, so Veithen, die Bauschuttablagerung auf dem Gürzenicher Sportplatz.

(ptj)
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