Jülich: Die Jülicher Bibliotheken wären gerne bekannter

Jülich : Die Jülicher Bibliotheken wären gerne bekannter

„Die zentrale Aufgabe von Bibliotheken ist die Wissensstrukturierung“. Das sagte Geschichtsvereinsvorsitzender Guido von Büren als Ansprechpartner des 2008 gegründeten „Arbeitskreises (AK) Jülicher Bibliotheken“.

„Auf lang gehegten Wunsch“ soll ein aufwendig gestalteter gemeinsamer Prospekt zur Erweiterung des Bekanntheitsgrades beitragen. Die 20-seitige Infobroschüre sowie der Internetauftritt des Arbeitskreises „spiegelt Jülichs großes Potenzial vorhandener Bibliotheken wieder“, darunter die wissenschaftlichen Fachbibliotheken der Fachhochschule und des Forschungszentrums.

Den „aktivsten Mitgliedern“ des Arbeitskreises, neben den bereits erwähnten die Stadtbücherei, die Kunst- und Geschichtsbibliothek des Museums Zitadelle und die Schulbibliotheken des Gymnasiums Haus Overbach und der Sekundarschule, widmet die Broschüre jeweils zwei Seiten. Einseitig sind ferner die verbleibenden vier Bibliotheken aufgeführt, nämlich die Archivbibliothek im Stadtarchiv, die „Katholische öffentlichen Bücherei“ der Pfarrei Heilig Geist in Barmen, die Schulbibliothek des Gymnasiums Zitadelle und die im Lernzentrum des Mädchengymnasiums.

Ferner stellte David Plum die Bücherei-Standorte auf einer Karte dar. Das künstlerisch ansprechende Titelbild hat AK-Mitarbeiterin Sieglinde Plum gestaltet, Motiv ist die Renaissancefassade der Zitadelle. Koordinator und Layouter der Broschüre ist Thomas Arndt. Der Prospekt wurde mit viel ehrenamtlichem Engagement und der Unterstützung der Stadtwerke und des Eventmanagers „Plantikow“ herausgegeben. Er ist ab sofort an allen Bibliothekenstandorten zu haben und wird demnächst „breiter gestreut“, etwa in der „Tourist Info“ auf dem Schlossplatz ausliegen.

Ferner bewarb Guido von Büren die einmal jährlich an wechselnden Standorten stattfindende „kleine, aber feine“ Veranstaltung des Arbeitskreises. Aktueller Veranstaltungsort ist die Bibliothek der Sekundarschule im Schulzentrum Linnicher Straße.

Thematisch blickt der AK mit der Frage „Kommt das Beste noch?“ in die Zukunft. Im Vorfeld haben sich die Sekundarschüler künstlerisch und literarisch mit dem Thema auseinandergesetzt. Sie präsentieren ihre Ergebnisse und diskutieren mit Zukunftsforschern über ihre Vorstellungen, Hoffnungen und Wünsche. Bei dieser Gelegenheit wird auch die neue Broschüre vorgestellt. Der Eintritt ist frei.

(ptj)