Jülich: Die Grundsteuer soll steigen

Jülich: Die Grundsteuer soll steigen

Mieter sowie Haus- und Grundbesitzer in der Herzogstadt müssen sich auf höhere Abgaben für die Müllentsorgung und Steuern im nächsten Jahr einstellen. Die Entscheidung fällt zwar erst am nächsten Donnerstag im Stadtrat, aber die „Empfehlungen” des Haupt- und Finanzausschusses fielen bereits jetzt deutlich aus.

Die Erhöhung der Grundsteuer B um 20 Punkte auf dann 420 Prozent wollten nicht alle Ausschussmitglieder tragen. Der Ausschuss empfahl den Dreh an der Steuerschraube bei zwei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen. Diese Anpassung auf den Durchschnittssatz im Kreis trifft Haus- und Grundbesitzer sowie Mieter gleichermaßen. Die Grundsteuer A (235 Prozent/Land-, Fortstwirtschaft) sowie die Gewerbesteuer (430 Prozent) bleiben stabil.

Deutlich erhöht werden sollen die Abfall-Entsorgungsgebühren, während die Abwasser-Abgaben leicht sinken. Diese Tendenz gilt auch für Straßenreinigung und Winterdienst. Die Säuberung wird 16 Cent günstiger (1,72 Euro je laufender Meter), der Winterdienst bleibt bei 0,17 Euro/lfm.

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