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Neues Buch: „Die Front an Rur und Inde“ von Josef Rahier

Neues Buch : „Die Front an Rur und Inde“ von Josef Rahier

Im Jülicher Verlag Jos. Fischer ist soeben die Neuauflage des Buches von Josef Rahier: „Die Front an Rur und Inde“ erschienen. Das meist nachgedruckte Buch der Heimatliteratur beschreibt authentisch die Ereignisse zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jülicher Land im Winter 1944/45.

Dabei wird deutlich, dass die großen alliierten Bombardierungen auf die Städte an der Rur zwar die größten Zerstörungen mit sich brachten, die Kämpfe aber fast ein halbes Jahr andauerten und jedes Dorf betrafen.

Der Kampf um die Dörfer, die Not der Bevölkerung vor und nach Kriegsende, die Zerstörung und die menschlichen Opfer, sie wurden von Josef Rahier hinterfragt und dokumentiert. Dadurch ist dieses Buch auch 70 Jahre nach dem Ersterscheinen ein einmaliges Zeugnis und eine Quelle für dieses düstere Kapitel der Geschichte.

Der Jülicher Josef Rahier (1894 – 1981) war Journalist und Heimatforscher. Er arbeitete vor dem Krieg für das Jülicher Kreisblatt und danach für die Jülicher Volkszeitung. Daneben engagierte er sich im Jülicher Geschichtsverein. Seine Themen waren Menschenschicksale, die er nach Beobachtung und Gesprächen anschaulich schilderte, in einer Sprache, durch die seine Werke auch jetzt noch lesenswert sind.

Die erste Auflage erschien bereits 1950. Nun ist eine Neuauflage im Jülicher Buchhandel erhältlich, für 9,90 Euro, 232 Seiten stark und mit einigen Abbildungen illustriert.