Aldenhoven: Die FDP will ans Fraktionssäckel

Aldenhoven: Die FDP will ans Fraktionssäckel

Die in Aldenhoven von der CDU-Opposition geforderte und von Bürgermeister Lothar Tertel unterstützte Erhöhung der beiden Grundsteuern und der Gewerbesteuer wird (vorerst) nicht kommen. Die neue Mehrheit aus SPD, Freier Wählergemeinschaft (FWG) und FDP lehnt den Antrag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Reinhard Paffen geschlossen ab.

Das hat die jüngste Sitzung des Hauptausschusses ergeben, auf der in Abwesenheit Paffens CDU-Ratsherr Georg Krapp den Antrag noch einmal begründete und insbesondere darauf verwies, dass der normale Hausbesitzer damit nur im Jahr mit maximal fünf Euro mehr und der Gewerbesteuerzahler mit einem Prozent mehr belastet werden würde. Zudem ergebe ein Vergleich mit Nachbarkommunen noch Spielraum nach oben. In die Aldenhovener Gemeindekasse würde das 70.000 Euro bringen; der rechnerische Jahresfehlbetrag beläuft sich nur Zeit auf 8,3 Millionen Euro.

Während SPD-Fraktionschef Udo Wassenhoven angesichts der katastrophal schlechten Finanzlage der Gemeinde meinte: „Bei einem 30-Millionen-Haushalt helfen 70.000 Euro nicht”, betonte der Bürgermeister mit Blick auf die gestrenge Kommunalaufsicht in Düren und Köln: „Kleinvieh macht auch Mist”.

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