Jülich: „Der Vorname“: Grenzlandtheater in der Stadthalle

Jülich: „Der Vorname“: Grenzlandtheater in der Stadthalle

Das Kulturbüro der Stadt Jülich präsentiert am Freitag, 21. März, um 20 Uhr in der Stadthalle ein Gastspiel des Grenzlandtheaters Aachen.

Ein gemütlicher Abend mit Freunden und Familie soll es werden. Pierre und seine Frau Elisabeth haben Elisabeths Bruder Vincent mit seiner schwangeren Frau Anna und dazu Claude, Posaunist und Freund seit Kindertagen, eingeladen. Es könnte ein wundervoller Abend werden, käme nicht plötzlich die Sprache darauf, wie denn der ungeborene Sohn von Vincent und Anna heißen soll. Der werdende Papa schockiert die Freunde mit einer Antwort, die umgehend die Gemüter in Wallung bringt: Adolphe! — Das klingt ja fast wie Adolf und das, da sind sich alle einig, ist als Vorname für das Kind undenkbar.

Die Atmosphäre heizt sich weiter auf, bis schließlich alle Masken fallen und der familiäre Abend so richtig aus dem Ruder läuft. Endlich scheint der Zeitpunkt gekommen, sich all das zu sagen, was jahrelang bewusst unter der Oberfläche gehalten wurde. Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie treiben atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik und Pointensicherheit auch manchen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt.

Das 2010 entstandene Stück „Der Vorname“ war bei seiner Uraufführung in Paris bereits ein Riesenerfolg und wird seit nunmehr zwei Jahren dort ununterbrochen gespielt. Seit seiner deutschsprachigen Erstaufführung im November 2012 in Hamburg zeichnet sich auch in Deutschland der Erfolg ab.

„Der Vorname“ ist eingebunden in die Theaterreihe „Lachen“, die vom Kulturbüro der Stadt Jülich veranstaltet wird. Karten sind erhältlich bei der Buchhandlung Fischer oder online unter www.juelich.de/theater.