Terminplan ist eng gestrickt: Der TTC Indeland Jülich stellt sich personell neu auf

Terminplan ist eng gestrickt : Der TTC Indeland Jülich stellt sich personell neu auf

Beim SV Werder Bremen startet der TTC Indeland Jülich am Sonntag, 18. August, 15 Uhr, in die neue Saison der Tischtennis-Bundesliga (TTBL). Eine Woche später folgt um 15 Uhr das erste Heimspiel in der Nordhalle, wo sich das Team des TSV Bad Königshofen vorstellt.

„Der Terminplan ist in dieser Saison sehr eng“, berichtet TTC-Präsident Michael Küven über das straffe Programm, das bis Weihnachten 16 der 22 Spieltage vorsieht. Die sechs verbleibenden folgen von Januar bis März. Grund für die Terminhatz sind die Olympischen Spiele, die 2020 in Tokio ausgetragen werden. In den Terminkalender eingepasst werden mussten auch die Spiele im Pokal, wo unlängst die Achtelfinals ausgelost wurden. In einem reinen Bundesliga-Duell trifft Jülich auf Bergneustadt. Die Partie wird am Sonntag, 22. September, um 15 Uhr in Jülich ausgetragen.

Nach all den Lehrstunden in der Vorsaison, als die Indeländer nach neunjähriger Bundesliga-Abstinenz die gesamte Spielzeit über ohne Punkt blieben, ist der Kader neu aufgestellt worden. Während Martin Allegro den Verein Richtung Frankreich verlassen hat, ist mit dem Slowenen Deni Kozul ein Spieler verpflichtet worden, der zuletzt mit dem österreichischen Meister SPG Walter Wels Champions League gespielt hat. Dem TTC treu geblieben sind Robin Devos und Dennis Klein sowie Trainer Miro Broda. Mit Ewout Oostwouder begrüßt der TTC zudem einen alten Bekannten, denn der niederländische Nationalspieler trug bis vor drei Jahren schon einmal das Trikot des damaligen Zweitligisten.

Oostwouder kommt zurück

Oostwouder spielte die letzten drei Jahre in Dänemark für Næstved BTK, von wo ihn Ehrenpräsident Arnold Beginn zurück an die Rur geholt hat. Er steht als Ersatzmann bei den Profis und für die Zweite Mannschaft zur Verfügung. Die Lizensierung der TTBL für die anstehende Spielzeit hat Präsident Küven übrigens gleich doppelt absolviert, und das kam so: Nachdem der TTC-Vormann Anfang April die Unterlagen eingereicht hatte, die die finanzielle Leistungsfähigkeit des Vereins belegen, und später nachfragte, wurde ihm beschieden, dass der TTC null Prozent der Anforderungen erfülle.

Was war geschehen? Die von Ehrenpräsident Beginn geführte Vorschaltgesellschaft, die die Sponsorenverträge für die Profiabteilung abschließt, um die Gemeinnützigkeit des Hauptvereins nicht zu gefährden, war über viele Jahre eine „Limited“ nach britischem Recht. Diese Firma war just – auch wegen des drohenden Brexit – wieder in eine GmbH umgewandelt worden, so dass die Altverträge ungültig wurden. Die musste Küven folglich auf die GmbH umschreiben lassen, womit schließlich alle Lizensierungsbedingungen erfüllt sind.

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