Jülich: Der rote Bolide fährt auf Straße und Schiene

Jülich: Der rote Bolide fährt auf Straße und Schiene

Es ist schon ein außergewöhnliches Fahrzeug, das das Forschungszentrum Jülich jetzt in Dienst stellte. 330.000 Euro teuer, kann das Rüst- und Rangierfahrzeug sowohl auf der Straße als auch auf Schienen bewegt werden. Zur Freude des Kreises Düren, denn damit kann es bei einem Unglücksfall auch der Rurtalbahn zur Hilfe eilen.

Ein entsprechender Vertrag wurde mit dem Kreis und dem Jülicher Zentrum abgeschlossen.

„Wir hätten uns ein solches Fahrzeug alleine nie anschaffen können”, nutzte Landrat Wolfgang Spelthahn die Inbetriebnahme des Rüstfahrzeuges, um den Verantwortlichen des Forschungszentrums Dank zu sagen für die Kooperation. Aus dem Zentrum kam das Angebot der Zusammenarbeit, wenn es denn einmal einen Unfall auf den Schienen der Rurtalbahn gebe. Denn, und dies hob Spelthahn hervor, einige Teilstrecken der Schienen sind über Straßen nicht erreichbar.

„Deshalb fährt nun noch mehr das Gefühl der Sicherheit mit”, sagt der Landrat in Richtung des stellvertretenden Vorstandschef, Dr. Ulrich Krafft. Der stellte den Rüstwagen - angefertigt von einer Firma, die bisher nur Geldtransporter baute - vor und erläuterte seinen Einsatz sowohl zur technischen Hilfeleistung im Straßenbereich als auch zum Rangierbetrieb im Forschungszentrum.

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