„Cube Sports“ macht die Schüler in Linnich mobil

Übergabe in Linnich : „Cube Sports“ macht die Schüler mobil

Das System „Cube Sports“ ist eine beliebig variierbare Anordnung von Sportgeräten mit einem besonderen Stecksystem, mit dem sich mittels einzelner Elemente wie Stangen, Kletternetze, Rutschen, Leitern über großformatige Quader individuelle Bewegungslandschaften mit hohem Aufforderungscharakter aufbauen lassen.

Dank des Sponsorings der innogy SE, der Entwicklungsgesellschaft Indeland und der AOK hat der Kreissportbund Düren (KSB) nun in der Turnhalle der Realschule Linnich eine komplette Cube-Ausstattung übergeben, die auch von der Grundschule und der Gesamtschule genutzt wird.

In die Wege geleitet wurde damit auch das Projekt „Bewegte Schule“, das der KSB mit der Stadt Linnich und der Gemeinde Aldenhoven organisiert. Darin implementiert ist ein sportmotorischer Check für die Klassen zwei und vier im Grundschulbereich, mit dem Hauptziel einer Testierung der Auswirkungen des Bewegungskonzepts auf die motorischen Hauptbeanspruchungsformen Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination.

Bei der offiziellen Übergabe dankte KSB-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz den Sponsoren und ging auf den ideellen und sozialen Gewinn ein, der den Kindern und Jugendlichen in ihrer Entwicklung zu Gute kommt: „Cube Sports ist ein Gerät, das in die heutige Zeit einfach hinein gehört. Die Kinder werden hier in besonderer Weise gefördert und die Eltern über einen Elternbrief mit individuellen Empfehlungen mit einbezogen.“ In anderen Kommunen sei der nachhaltige Aspekt zu beobachten gewesen, dass Kinder über das Projekt für die Mitgliedschaft in einem Sportverein sensibilisiert worden seien.

Waldemar Radtke, Regionaldirektor der AOK, sprach die bei Kindern festgestellte dramatische Entwicklung bezüglich der körperlichen Fitness an und wies eindringlich auf die Wichtigkeit der Förderung sportlicher Aktivitäten hin, wie sie hier gerade geschehe: „Glauben Sie uns, das ist der richtige Weg, mit Freude und Spaß darauf hinzuarbeiten.“

Die Schärfung des Bewusstseins, dass Sport und Ernährung untrennbar zusammen gehören, sei dabei ein nicht zu vernachlässigender Faktor. In der guten Sache, die durch den KSB initiiert worden sei, sehe sich die AOK weniger als Sponsor, sondern mehr als Unterstützer mit Perspektive. Die Vertreter der innogy SE Kommunalbetreuer Walfried Heinen und Kommunikatorin Edith Feuerborn stellten fest, dass insgesamt in Folge des gravierend veränderten Freizeitverhaltens junger Menschen viel zu tun sei und man gerne unterstützend bei derartigen Projekten aktiv werde.

Nun sei ein Lückenschluss zum „Bewegten Kindergarten“ perfekt, freute sich Susanne Kösters, Leiterin der Grundschule. „Ich hoffe, dass die Geräte stark genutzt werden“, sagte der stellvertretende Leiter der Gesamtschule, Jürgen Frenken, und vertraute auf den Erfolg der notwendigen logistischen Absprachen. Ebenso wie Ricarda Springer von der Entwicklungsgesellschaft indeland hob Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker die gute „Zusammenarbeit mit starken Partnern“ hervor. Gewinnerin des Tages war ohne Frage die Stadt Linnich, deren Schulangebot mit den „Cube Sports“ nicht nur im Bereich des Sports eine Aufwertung erfährt.

So freute sich die Bürgermeisterin: „Wir sind glücklich, dass sich diese Partner gefunden haben. Besonders schön ist, wenn man diese im Boot hat, so dass auch der Austausch angeregt wird.“

(jago)
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