Jülich: „Cosy” beschleunigt und lässt Forscher staunen

Jülich: „Cosy” beschleunigt und lässt Forscher staunen

Wie sehen die Bausteine unserer Materie im Bereich der Atomkerne aus? Das ist die Zentralfrage, auf die Wissenschaftler am Institut für Kernphysik (IKP) eine Antwort suchen.

Mittels der weltweit einmaligen Anlage „Cosy”, einem 184 Meter langen Beschleunigungsring, in dem Teile eines Atomkerns, Protonen - durch Magnetfelder geführt - umlaufen, und so auf immens hohe Geschwindigkeiten kommen. Auf sage und schreibe 290.000 Kilometer in etwa einer Sekunde.

Dies und vieles mehr aus der Grundlagenforschung erfuhren nun Studenten, Doktoranden und junge Forscher von 104 weltweit angesiedelten Universitäten, die im Rahmen der sogenannten IFF-Ferienschule das Jülicher Forschunsgzentrum besuchen. Diese Ferienschule, zum 41. Mal durchgeführt, erfreut sich internationaler Beliebtheit. So kamen sogar Teilnehmer aus den USA, aus Indien und China.

Die diesjährige Ferienschule spannt einen Bogen von den theoretischen und experimentellen Grundlagen der elektronischen Oxide über moderne physikalsiche Methoden bis zu aktuellen Forschungsergebnissen.

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